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Wegen Bankomatkarte

Mit Messer an die Kehle: Frau wollte Ehemann töten

Mit Messer an die Kehle: Frau wollte Ehemann töten
Symbolbild FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Ein Streit um eine Bankomatkarte eskalierte in Karlstein an der Thaya zu brutaler Gewalt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Mordes.

Eine 52-jährige Frau aus dem Waldviertel geriet am Mittwochnachmittag mit ihrem Ehemann in einen folgenschweren Streit. Gegen 17.30 Uhr eskalierte die Situation in einem Einfamilienhaus in Karlstein an der Thaya im niederösterreichischen Bezirk Waidhofen, als die Frau die Bankomatkarte samt PIN-Code ihres Mannes forderte. Nach seiner Weigerung griff sie zu drastischen Mitteln.

Die Ermittlungen der Behörden laufen auf Hochtouren. Der Verdacht: Die Ehefrau soll ihrem 58-jährigen Gatten mit einem unbekannten Gegenstand heftig auf den Kopf geschlagen haben. Anschließend fügte sie ihm mit einem Küchenmesser eine Schnittwunde am Hals zu und drohte, ihn umzubringen. Ihr mutmaßliches Ziel war es, an seine Bankomatkarte samt PIN zu gelangen, um sich unrechtmäßig Geld zu verschaffen.

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Versuchter Mord

Die Staatsanwaltschaft wertet den Fall als versuchten Mord in Verbindung mit schwerem Raub. Der schwer geschockte und verletzte 58-Jährige konnte nach der Attacke einen Bekannten telefonisch erreichen, der umgehend die Einsatzkräfte alarmierte. Beamte des Bezirkspolizeikommandos Waidhofen an der Thaya trafen die Tatverdächtige noch am Tatort an und nahmen sie vorläufig fest.

Polizeiliche Maßnahmen

Sie brachten die Frau zur Polizeiinspektion Raabs an der Thaya. Das bei der Tat verwendete Küchenmesser wurde von den Ermittlern sichergestellt. Das Opfer erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde vom Rettungsdienst an Ort und Stelle medizinisch versorgt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Krems an der Donau wurde die 52-Jährige in die Justizanstalt Krems überstellt.

Zusätzlich verhängten die Behörden gegen die Beschuldigte ein vorläufiges Betretungs- und Annäherungsverbot.

Gerichtsverfahren steht bevor

Die Entscheidung über eine Untersuchungshaft liegt nun beim Landesgericht Krems, während die Polizei weiterhin die genauen Hintergründe der Tat und das Motiv untersucht. Gegen die 52-Jährige wird wegen versuchten Mordes und schweren Raubs ermittelt.

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KO KOSMO-Redaktion
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