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Verbrechen

Mysteriöser Todesfall: Was geschah in den letzten Stunden von Danylo K.?

Polizeiabsperrung Band
(Symbolbild FOTO: iStock)

Ein brutales Verbrechen erschüttert Wien: Der 21-jährige Ukrainer Danylo K., Sohn des stellvertretenden Bürgermeisters von Charkiw, wurde am 26. November in Wien-Donaustadt auf grausamste Weise getötet. Die Täter setzten einen Mercedes in Brand, während das Opfer noch lebend im Fahrzeug gefesselt war. Nur einen Tag zuvor hatte die Familie des jungen Mannes verzweifelt nach ihm gesucht, nachdem er plötzlich nicht mehr erreichbar war und seine Kryptowährungskonten vollständig geleert wurden. Als in der Wohnanlage am Marlen-Haushofer-Weg der Feueralarm ausgelöst wurde, konnte niemand ahnen, welch schreckliches Verbrechen sich dort gerade ereignete.

Brutale Entführung

Der Student wurde laut Ermittlungen zunächst in der Tiefgarage eines Hotels von einem Bekannten zusammengeschlagen und anschließend in das Fahrzeug gezerrt. Dort setzten die Täter die Misshandlungen fort. Wie die Kronen Zeitung berichtet, verbrachte Danylo K. seine letzten Lebensmomente gefesselt auf der Rückbank des Wagens, bevor dieser in Flammen aufging.

⇢ Verbranntes Auto, große Fragen – und plötzlich klickten die Handschellen

Täter gefasst

Die Fahndung nach den Verdächtigen führte schließlich zum Erfolg. Zwei ukrainische Staatsbürger im Alter von 19 und 45 Jahren konnten in ihrem Heimatland festgenommen werden. Bei ihrer Ergreifung fanden die Behörden erhebliche Bargeldbeträge – vermutlich stammend aus dem umgewandelten Kryptovermögen des Opfers.

Die Nachricht vom Tod des jungen Mannes löste in Charkiw tiefe Bestürzung aus. Auch Bürgermeister Igor Terekhov äußerte sich zu dem Fall und bezeichnete ihn als “menschliche Tragödie”.

Nach Informationen der Kronen Zeitung hatte Danylo K. zuletzt mit seiner Partnerin und deren Kind in Wien gelebt, nachdem er zuvor zeitweise im exklusiven Triiiple-Tower residiert hatte.