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Mitten im Krieg

Nach blutigen Protesten: Iran erhöht Mindestlohn um 60 Prozent

Nach blutigen Protesten: Iran erhöht Mindestlohn um 60 Prozent
FOTO: EPA/ABEDIN TAHERKENAREH
1 Min. Lesezeit |

Krieg, Sanktionen, Inflation – und nun eine Lohnerhöhung um 60 Prozent. Der Iran setzt mitten im Ausnahmezustand ein ungewöhnliches Signal.

Während im Iran Krieg herrscht, hat die Regierung in Teheran eine drastische Anhebung des Mindestlohns bekanntgegeben. Wie das iranische Arbeitsministerium laut Berichten staatlicher Medien mitteilte, soll der Mindestlohn um mehr als 60 Prozent steigen.

Lohn & Inflation

Der Iran gleicht den Mindestlohn jedes Jahr an die Inflationsentwicklung an. In den Monaten vor Ausbruch des Krieges war die Inflation infolge internationaler Sanktionen stark in die Höhe geschnellt. Parallel dazu sollen auch die Unterstützungsleistungen für Familien mit Kindern in vergleichbarem Ausmaß erhöht werden.

Proteste niedergeschlagen

Im Dezember hatten die wirtschaftliche Notlage und die stark gestiegenen Preise im ganzen Iran zu massiven Protesten geführt. Was zunächst als Aufbegehren gegen die schlechte Wirtschaftslage begann, weitete sich rasch zu grundsätzlicher Kritik an der politischen Führung des Landes aus.

Das Regime ließ die Proteste gewaltsam niederschlagen – Tausende Menschen kamen dabei ums Leben.

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KO KOSMO-Redaktion
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