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SATIRE

Nach Vorbild Parndorf: Nur noch Jugos und Türken dürfen in die Lugner City

(FOTOS: Diva Shukoor/KOSMO, Facebook/Lugner City)

Nächster Paukenschlag nach Shopping-Regelungen im Burgenland: Nun veröffentlichte auch die Lugner City eine Verordnung, wonach nur mehr Einheimische dort einkaufen dürften.

Mit dem Lockdown-Ende im Burgenland haben am Montag wieder die Geschäfte geöffnet, auch im Designer Outlet Parndorf. Allerdings nicht für alle, denn erlaubt war dies nur den einheimischen Burgenländer. Nun wird es für das beliebte Wiener Shoppingcenter Lugner City eine ähnliche Regelung geben, wie Besitzer Richard Lugner am Mittwochnachmittag verkünden ließ.

Nachdem das Einkaufsmekka Parndorf der Wiener Jugos und Türken für sie unerreichbar bleibt, werden sie ab dem 3. Mai wohl einen neuen Pilgerweg beschreiten, nämlich in die Lugner City. Diese soll künftig – ganz nach dem burgenländischen Modell von Hans Peter Doskozil – nur mehr für „Einheimische“ geöffnet haben, so Bauunternehmer Richard Lugner über sein Shoppingcenter:

„Hier kaufen tagtäglich hauptsächlich Menschen vom Balkan ein. Das Modell von Burgenlands Landeshauptmann, nur mehr Einheimische in das Outlet Parndorf zu lassen, hat mich auf eine eigene tolle Idee gebracht: Deshalb wird die Lugner City ihre Tore nach dem Wiederaufsperren des Handels nur mehr für Türken und Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien öffnen. Dann kann diese Bevölkerungsgruppe unter sich sein und in Ruhe bei mir einkaufen ohne zu befürchten, dass die anderen sie mit dem Coronavirus anstecken.“

Der Vorschlag Lugners wird vom burgenländischen Landeschef sehr positiv aufgenommen. Doskozil  freue sich, dass sein Modell angenommen wird und nun auch in Wien Anwendung finden soll, wie er am Donnerstag über sein Büro ausrichten ließ.

Und auch die FPÖ-Spitze kann Lugners Idee etwas abgewinnen: „Wir sollten ein derartiges Modell im gesamten Handel in Erwägung ziehen. So könnten alle Geschäft nach den Bevölkerungsgruppen aufgeteilt werden und wir könnten die braven Österreicher von den Migranten trennen. So wäre die Pandemie in kürzester Zeit vorbei und alle würden sehen, dass wir von Anfang an recht hatten: Das Virus ist ein Ausländervirus!“, so die Partei in einer Presseaussendung.

+++ Dieser Beitrag enthält satirischen Charakter +++

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