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Messerwelle

Nach zwei Messerattacken: FPÖ fordert härteren Sicherheitskurs für Wien

Nach zwei Messerattacken: FPÖ fordert härteren Sicherheitskurs für Wien
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Zwei Messerangriffe, sechs Verletzte, ein Mann in Lebensgefahr – Wien erlebt ein blutiges Wochenende mit politischen Folgen.

Am Wochenende kam es in Wien zu zwei schweren Gewaltvorfällen, die die Sicherheitslage in der Bundeshauptstadt erneut in den Mittelpunkt rückten. Am Viktor-Adler-Platz in Wien-Favoriten eskalierte ein Streit zwischen mehreren Männern, wobei zwei Personen durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt wurden. Beide Opfer mussten notoperiert werden.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen; die Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter, einem 25-jährigen indischen Staatsbürger, ist im Gange.

Angriff am Praterstern

Nur wenige Stunden nach dem Vorfall in Wien-Favoriten ereignete sich am Wiener Praterstern eine weitere Messerattacke. Vier junge Männer im Alter zwischen 18 und 22 Jahren wurden auf offener Straße niedergestochen und schwer verletzt. Ein 21-Jähriger befindet sich in Lebensgefahr. Im Zuge der bisherigen Ermittlungen wurde ein 19-jähriger syrischer Staatsbürger als Tatverdächtiger festgenommen.

Die Hintergründe beider Taten sind noch nicht abschließend geklärt; die kriminalpolizeilichen Untersuchungen laufen mit Hochdruck.

Politische Reaktionen

Die Vorfälle haben umgehend politische Reaktionen ausgelöst. FPÖ-Wien-Sicherheitssprecher und Favoritner Bezirksparteiobmann Stefan Berger wertet die Ereignisse als deutliches Warnsignal für die Sicherheitslage in Wien.

„Wien erlebt die nächste blutige Eskalation. Nach der Messerattacke am Viktor-Adler-Platz in Wien-Favoriten, bei der zwei Männer lebensgefährlich verletzt wurden, folgte nur wenige Stunden später die nächste Messerattacke am Praterstern mit mehreren Verletzten. Der mutmaßliche Täter ist laut Medienberichten ein 19-jähriger syrischer Staatsbürger. Das ist kein Zufall mehr, das ist das Ergebnis einer völlig gescheiterten Sicherheits-, Integrations- und Zuwanderungspolitik“, erklärt Berger.

Wien-Favoriten sei seit Jahren besonders stark von Gewaltkriminalität betroffen, betont der Freiheitliche. „Die Bürger haben ein Recht darauf, sich auf Plätzen, in Parks, bei U-Bahn-Stationen und auf dem Heimweg sicher zu fühlen. Statt Beschwichtigung und Sonntagsreden braucht es endlich konsequente Polizeipräsenz, harte Strafen, rasche Abschiebungen krimineller Fremder und eine Politik, die die Sicherheit der eigenen Bevölkerung wieder an erste Stelle setzt“, so Berger.

„Wer nach Österreich kommt und hier mit dem Messer auf Menschen losgeht, hat jedes Gastrecht verwirkt. Wien braucht einen echten Kurswechsel in der Sicherheitspolitik – und zwar sofort“, betont Berger.

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KO KOSMO-Redaktion
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