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Messerangriff

Blutend auf der Straße: WEGA-Einsatz nach Messerattacke in Wien

Blutend auf der Straße: WEGA-Einsatz nach Messerattacke in Wien
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Blutend, bewusstlos, lebensgefährlich verletzt – ein Mann liegt in Wien-Favoriten auf der Straße. Die Nacht danach führt die WEGA in eine Wohnung.

Ort des Geschehens

Erneut wurde Wien-Favoriten Schauplatz einer Messerattacke. Gegen 4.50 Uhr in der Nacht auf Dienstag stießen Polizisten in der Troststraße auf einen stark blutenden Mann marokkanischer Herkunft, der auf offener Straße lag. Der Mann war zuvor mit einem Messer angegriffen worden.

Bei ihm wurde Einbruchswerkzeug sichergestellt. Bereits bewusstlos und mit lebensgefährlichen Verletzungen wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert. Sein Zustand hat sich inzwischen stabilisiert.

Tatort identifiziert

Im Zuge intensiver Ermittlungen des Landeskriminalamtes Wien ließ sich eine Wohnung in der Troststraße ausmachen. Dem Opfer, dem im Verlauf der Ermittlungen auch ein Einbruch zugeordnet werden konnte, soll gemeinsam mit den beiden Tatverdächtigen dort gelebt haben.

Zwei ebenfalls anwesende Frauen bestätigten gegenüber den Behörden, dass es in der Wohnung tatsächlich zu einem Streit zwischen dem Opfer und den Verdächtigen gekommen war. Zu den eigentlichen Messerstichen konnten sie jedoch keine Aussagen machen. Das Opfer soll zum Tatzeitpunkt unter Drogeneinfluss gestanden haben.

Festnahmen in Favoriten

Dienstagnacht führten Beamte gemeinsam mit Kräften der WEGA (Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung) eine Hausdurchsuchung an der betreffenden Adresse in Wien-Favoriten durch. Dabei wurden zwei algerische Staatsbürger im Alter von 31 und 36 Jahren angetroffen und vorläufig festgenommen.

Die WEGA ist eine Spezialeinheit der Landespolizeidirektion Wien, die insbesondere bei gefährlichen Lagen wie bewaffneten oder gewalttätigen Personen sowie bei Hausdurchsuchungen mit erhöhtem Gefährdungspotenzial hinzugezogen wird.

Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen der Tat sind weiterhin im Gange.

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KO KOSMO-Redaktion
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