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Erbrecht

Nachlass, Streit, Chaos – so schützt du deine Familie jetzt

Nachlass, Streit, Chaos – so schützt du deine Familie jetzt
(istockfoto: Testament)
2 Min. Lesezeit |

Wer stirbt, hinterlässt mehr als Erinnerungen – und wer vorsorgt, bestimmt selbst, was wohin geht.

Das österreichische Erbrecht sieht eine gesetzliche Erbfolge vor, die im Todesfall festlegt, wer Anspruch auf den Nachlass hat. Möchte man von dieser gesetzlichen Regelung abweichen, ist die Errichtung eines Testaments notwendig. Mit einem solchen Dokument lassen sich individuelle Wünsche zur Verteilung des Nachlasses rechtlich verbindlich festhalten und persönliche Besonderheiten im Erbfall berücksichtigen.

Doch Hand auf’s Herz: Wer von uns hat schon sein Testament gemacht? Wahrscheinlich die wenigsten, denn über die eigene Sterblichkeit denken wir nicht gerne nach. Wer mitten im Leben steht, denkt eher daran, was er erreichen oder erschaffen möchte, und nicht so sehr daran, was er wem hinterlassen soll oder will.

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Testament vs. Vermächtnis

Vom Testament zu unterscheiden ist das Vermächtnis – ein Begriff, der im Erbrecht eine selbständige Bedeutung trägt und häufig mit dem Testament gleichgesetzt wird. Anders als ein Testament, das die gesamte Nachlassregelung abdeckt, beschränkt sich ein Vermächtnis auf die Zuwendung eines konkreten Gegenstands oder eines bestimmten Geldbetrags an eine namentlich genannte Person.

Die Beschäftigung mit der eigenen Vergänglichkeit und einer vorausschauenden Nachlassplanung wird im Alltag häufig beiseitegeschoben – dabei ist sie von erheblicher Bedeutung. Eine bewusste Auseinandersetzung mit diesen Fragen kann dazu beitragen, die Relevanz eines Testaments zu erkennen und rechtzeitig die notwendigen Schritte einzuleiten.

Eine bewusste Auseinandersetzung mit diesen Fragen kann dazu beitragen, die Relevanz eines Testaments zu erkennen und rechtzeitig die notwendigen Schritte einzuleiten.

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KO KOSMO-Redaktion
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