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Phänomen

Naturspektakel sorgt für Staunen: Riesige Wasserhose vor Istrien (VIDEO)

Naturspektakel sorgt für Staunen: Riesige Wasserhose vor Istrien (VIDEO)
FOTO: Screenshot X/IstraMet/Laurent Kastrati
2 Min. Lesezeit |

Vor der istrischen Küste schraubt sich ein Wassertrichter in den Himmel – und kündigt weit mehr an als ein spektakuläres Bild.

Donnerstagvormittag, vor der Küste Istriens: Aus dem Meer erhebt sich ein mächtiger Wassertrichter, der sich dramatisch in den bewölkten Himmel schraubt. Die Wasserhose vor Rovinj sorgte nicht nur für Aufsehen unter Einheimischen und Urlaubern – das Wetterphänomen ist auch ein deutliches Signal für die angespannte Wetterlage über der nördlichen Adria.

Das Videomaterial der beeindruckenden Naturerscheinung wurde vom Wetterdienst IstraMet auf Facebook veröffentlicht und verbreitete sich rasch. Kein Wunder: Derartige Aufnahmen haben ihren ganz eigenen, fast hypnotischen Reiz – auch wenn die Botschaft dahinter alles andere als harmlos ist.

Orange Warnung aktiv

Meteoalarm reagierte prompt und gab für die Region Rijeka eine orange Warnung heraus, die ab acht Uhr morgens bis zum Ende des Tages gilt. Die Gewitterwahrscheinlichkeit liegt bei über 70 Prozent. Neben heftigen Regenfällen und Blitzschlag drohen auch Sturmböen, Hagel sowie lokale Sturzfluten – eine Kombination, die selbst erfahrenen Adriaurlaubern Respekt einflößen sollte.

Die Warnung der Meteorologen ist unmissverständlich: „Seien Sie auf kräftige Gewitter vorbereitet, die erhebliche Schäden anrichten können, und schützen Sie sich vor Blitzen.“ Besonders in der Region Rijeka wird zur Vorsicht geraten, da Sturmereignisse dieser Art Häuser, Bäume und Grünanlagen binnen Minuten in Mitleidenschaft ziehen können.

Gefahr an der Küste

Wasserhosen an der Adria sind zwar kein völlig unbekanntes Phänomen – sie entstehen vor allem im Sommer und Frühherbst, wenn wärmere Meeresoberflächen auf atmosphärische Instabilität treffen –, eine akute Gefahr stellen sie dennoch dar, sobald sie sich der Küste nähern oder gar auf Land treffen.

Einwohner wie Touristen sind gut beraten, geplante Ausflüge und Aktivitäten im Freien vorerst zu überdenken.

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KO KOSMO-Redaktion
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