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Neue Regelung ab April: Strom ist um diese Uhrzeit 20% billiger

Neue Regelung ab April: Strom ist um diese Uhrzeit 20% billiger
FOTO: iStock/Claudia Nass
2 Min. Lesezeit |

Wer Waschmaschine & Co. zur richtigen Stunde laufen lässt, spart bares Geld – dank einer neuen Regelung ab April.

Ab dem 1. April erhalten österreichische Haushalte die Möglichkeit, ihre Stromrechnung spürbar zu reduzieren. Eine neue Regelung sieht einen Rabatt auf die Netzgebühren vor – allerdings nur in einem klar definierten Zeitfenster. Der sogenannte Sommer-Nieder-Arbeitspreis ist auf den Zeitraum vom 1. April bis 30. September befristet und wird automatisch in der Netzgebührenabrechnung berücksichtigt. Wer seinen Strom zwischen 10.00 und 16.00 Uhr verbraucht, kann dabei rund 20 Prozent der anfallenden Netzkosten einsparen. Grundlage dafür ist eine Verordnung der Regulierungsbehörde E-Control.

Im Österreichschnitt betrugen die Netzentgelte für Haushalte Ende 2024 etwa 10,95 Cent pro Kilowattstunde. Die Netzentgelte für Strom machen in Österreich etwa ein Drittel des Gesamtstrompreises aus. Bei einem durchschnittlichen Haushalt können sich durch die 20-prozentige Reduktion der Netzkosten während der Mittagsstunden somit konkrete Einsparungen ergeben.

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Bedingungen & Voraussetzungen

An die Inanspruchnahme des Rabatts sind jedoch bestimmte Bedingungen geknüpft. Notwendig ist zunächst ein digitaler Stromzähler, also ein Smart Meter. Darüber hinaus muss beim zuständigen Netzbetreiber die Aktivierung der Viertelstundenwerte im Smart-Meter-Portal beantragt beziehungsweise bestätigt werden. Einige Netzbetreiber informieren ihre Kunden proaktiv darüber: So sollen Kunden der KELAG-Tochter Kärnten-Netz in den kommenden Wochen ein entsprechendes Schreiben erhalten.

Der Hintergrund der Maßnahme liegt in der Struktur der Stromerzeugung: In den Mittagsstunden produzieren Photovoltaikanlagen erfahrungsgemäß die größten Energiemengen. Mit dem finanziellen Anreiz soll der Stromverbrauch in Haushalten gezielt in diesen Zeitraum verlagert werden. Besonders stromintensive Geräte wie Geschirrspüler, Waschmaschinen oder Wäschetrockner stehen dabei im Fokus. Da sich viele dieser Haushaltsgeräte per Zeitvorwahl programmieren lassen, könnten sie künftig gezielt rund um die Mittagszeit betrieben werden.

Größtes Einsparpotenzial

Das größte Einsparpotenzial ergibt sich für Haushalte, die eine Wärmepumpe zum Heizen oder zur Warmwasserbereitung nutzen. Auch Besitzer von Elektrofahrzeugen können von der Regelung profitieren – insbesondere dann, wenn sie nicht über eine eigene Photovoltaikanlage verfügen und ihren Ladestrom aus dem öffentlichen Netz beziehen.

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KO KOSMO-Redaktion
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