In der österreichischen Bevölkerung findet das EU-Renaturierungsgesetz enormen Zuspruch: Eine Umfrage offenbart, dass 82 Prozent eine Zustimmung Österreichs zu dem Vorhaben befürworten, während eine breite Mehrheit der Befragten den Widerstand dagegen durch einige Landeshauptleute als ungerechtfertigt ansieht. Diese Ergebnisse liefern ein deutliches Signal an die Politik, kurz bevor der EU-Umweltrat über das Gesetz abstimmt.

Renaturierung als nationale Priorität
Laut Hanna Simons vom WWF unterstreicht das geplante Gesetz die fundamentalen Vorteile für den Klima- und Naturschutz sowie für die langfristige Sicherheit Österreichs. Gerade in Zeiten klimabedingter Unwetter und Überflutungen zeigt sich, wie entscheidend intakte Ökosysteme sind: Ein österreichweites Programm zur Renaturierung versiegelter Flächen findet mit 90 Prozent Zustimmung in der Bevölkerung starken Rückhalt.

Überparteilicher Konsens
Die Unterstützung für das EU-Gesetz erstreckt sich quer durch das politische Spektrum. Besonders hoch ist sie bei Anhängern der Grünen, SPÖ und NEOS. Dies spiegelt ein generell starkes Naturbewusstsein innerhalb der Gesellschaft wider.

Handlungsauftrag an die Politik
Der dringende Appell der Bevölkerung: Mehr Aktionen zur Wiederherstellung zerstörter Natur. Mehr als 80 Prozent fordern konkrete Maßnahmen, etwa die Entsiegelung von Böden oder die Renaturierung von Flüssen und Mooren. Ein weiteres zentrales Ergebnis: Eine intakte Natur wird als essenzieller Bestandteil zum Schutz vor Katastrophen und als Sicherheitsaspekt gesehen.

Möglichkeit zur Zustimmung
Einzelne Bundesländer, wie Wien, haben ihre Unterstützung für das EU-Gesetz signalisiert, was das nationale Veto schwächt und den Weg für eine Zustimmung Österreichs ebnet. Auch rechtlich ist laut Experten eine Zustimmung ohne Einigkeit aller Bundesländer möglich.
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Durchgeführt vom market-Institut, basiert die Umfrage auf 1.000 Online-Interviews, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 15 Jahren. Sie gibt somit einen umfassenden Einblick in die Meinung der Bevölkerung bezüglich des EU-Renaturierungsgesetzes und der damit verbundenen gesellschaftlichen und politischen Verantwortung.