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Neues Gesetz zerstört private Balkan-Feiern: Hits der Stars in Zukunft verboten

(FOTO: zVg.)

Hits der größten Musikstars wie Svetlana Ceca Ražnatović, Zdravko Čolić, Šaban Šaulić, Dragana Mirković, Aca Lukas, aber auch vieler anderer, deren Lieder bei privaten Feiern gesungen werden, dürfen künftig ohne Erlaubnis und ohne Bezahlung nicht gesungen werden.

Serbische Musikautoren initiierten eine Sonderverordnung gebeten, um die Aufführung ihrer Kompositionen bei verschiedenen Veranstaltungen zu beschränken, da sie nichts daran verdienen. Gegenüber dem „Kurir“ erklärten Vertreter der Musik- und Künstlergewerkschaften, aber auch namhafte Produzenten, dass sie mit diesem Gesetzesentwurf vertraut sind und diesem auch zustimmen. Ihrer Meinung nach sollte alsbald mit einer Regelung von Lizenzgebühren und Aufführungsrechten begonnen werden.

Dragiša Golubović, der Vorsitzende des Vereins für „Estrada-Sänger in Serbien“, ist der Meinung, dass es nicht Sache der Autoren sei, die Aufführung ihrer Lieder zu verbieten, aber er besteht darauf, dass Vereinsgebühren bezahlt werden müssen, auch wenn es um private Feiern geht. „Hier geht es um Urheberrecht und verwandte Schutzrechte. Wir glauben, dass alle Kompositionen aufgeführt werden sollte. Dafür soll jedoch eine Gebühr bezahlt werden“, erklärte er.

Ohne Rechte, keine Songs
Der bekannte Balkan-Musikmanager Šaša Mirković erklärte gegenüber dem serbischen Medium, dass er davon wisse, dass bald ein neues Gesetz verabschiedet werden soll, dass diesen Bereich genauer regelt, dh dass Bands nicht mehr Songs von großen Stars singen und damit Geld verdienen können.

„Es ist ein Problem für alle Sänger und Bands, die kein eigenes Repertoire haben. Die betrifft Arbeitsbands bei Hochzeiten und einigen Feiern sowie Sänger und Bands, die in Diskotheken sowohl in Serbien als auch in der Diaspora auftreten.“

Viele Sänger und Bands würden laut Mirković bei ihren Auftritten nur eine Hand voll eigener Songs aufführen. Der Rest seien Hits von Aca Lukas, Ceca, Miroslav Ilić, Dragana Mirković, Halid Bešlic usw. Die Aufführung fremder Lieder sei nicht rechtens. „Das bald in Kraft tretende Gesetz ist für für die genannten Musiker nicht günstig, weil alle Urheber- und Aufführungsrechte bezahlt werden müssen. Man muss in Zukunft eine Zustimmung einholen. Dieser Bereich muss endlich rechtlich in Ordnung gebracht werden“, betont der Manager.