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Schmuggelversuch

Pelzige Komplizin: Katze schmuggelte Drogen ins Gefängnis

Pelzige Komplizin: Katze schmuggelte Drogen ins Gefängnis
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Vier Pfoten, ein Halsband, zwei Drogen – in Russland wurde ein Tier zum unfreiwilligen Schmuggler gemacht.

In einer Strafkolonie im russischen Nischni Nowgorod ist ein ungewöhnlicher Schmuggelversuch aufgeflogen – und die Hauptverdächtige hatte vier Pfoten. Wie die regionale Abteilung der russischen Gefängnisverwaltung FSIN mitteilte, wurde in der Strafkolonie Nummer 17 eine Katze aufgegriffen, die offenbar als lebendiger Drogenkurier eingesetzt werden sollte.

Das Tier trug ein selbst genähtes Stoffhalsband, in dem die Wachleute gleich zwei verdächtige Substanzen entdeckten: ein grünes Mittel sowie weißes Pulver in einem separaten Päckchen. „Die pelzige Gesetzesübertreterin sollte sich unbemerkt einschleichen und die Substanzen an Häftlinge übergeben“, hieß es in der offiziellen Mitteilung der Behörde. Wachsame Mitarbeiter durchkreuzten den Plan jedoch, bevor die Lieferung ihr Ziel erreichen konnte.

Drogen bestätigt

Zur Identifizierung der Substanzen wurde ein Spezialist mit einem Drogenspürhund hinzugezogen. Nachfolgende Tests bestätigten den Verdacht: Bei den sichergestellten Mitteln handelte es sich tatsächlich um Drogen, wie die russische Nachrichtenagentur TASS berichtete.

Das Halsband samt Inhalt wurde beschlagnahmt, die Katze selbst vorübergehend in Gewahrsam genommen. Nach einer tierärztlichen Untersuchung, die ihr einen einwandfreien Gesundheitszustand bescheinigte, wurde sie wieder auf freien Fuß gesetzt – womit sie glimpflicher davonkam als ihre menschlichen Hintermänner.

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KO KOSMO-Redaktion
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