Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
2027

Radar-Offensive in Wien: 60 neue Blitzer!

Radar-Offensive in Wien: 60 neue Blitzer!
(FOTO: iStockphoto)
2 Min. Lesezeit |

„`html
Wiens Straßen sind mit 96 Radarboxen gespickt, doch nur 25 Prozent enthalten Messgeräte. Bis 2027 plant die Stadt eine deutliche Aufrüstung.

In der österreichischen Hauptstadt Wien sind gegenwärtig 96 Radarboxen entlang der Straßen installiert. Doch nur etwa 25 Prozent dieser Boxen enthalten tatsächlich Messgeräte, während der Rest hauptsächlich zur Abschreckung dient. Die aktiven Geräte zeichnen sich durch ihre hohe Effektivität aus, da die Bildqualität mittlerweile so fortgeschritten ist, dass selbst das Nichttragen eines Sicherheitsgurtes oder die Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt erkannt werden kann.

⇢ Wiens Radargeräte entlarven Handy-Sünder und Gurtmuffel

Zukünftige Pläne

Die Stadt Wien hat ambitionierte Pläne: Bis 2027 sollen 40 neue Kameras sowie 20 zusätzliche Radarboxen installiert werden, um insbesondere gegen Geschwindigkeitsüberschreitungen vorzugehen. Wird ein Fahrzeug von einer dieser Kameras erfasst, sind sowohl das Kennzeichen als auch der Fahrer klar auf dem Foto zu sehen. Diese hohe Bildqualität ermöglicht es, auch andere Verkehrsverstöße wie die Nutzung eines Mobiltelefons oder das Fehlen eines Sicherheitsgurtes zu identifizieren.

Datenschutz und Konsequenzen

Melanie Weinberger von der Landesverkehrsabteilung Wien erklärte im ORF, dass Verstöße, die auf den Bildern zu sehen sind, zur Anzeige gebracht werden können. Andere Delikte, die durch die Geschwindigkeitsüberwachung entdeckt werden, bleiben jedoch ungeahndet. Die aufgenommenen Fotos werden aus Datenschutzgründen nicht archiviert; sie werden nur bis zum Abschluss des Verwaltungsverfahrens gespeichert und anschließend gelöscht.

„`

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen