Ralf Rangnick hat sich gegen den FC Bayern und für die Fortführung seiner Rolle als Trainer der österreichischen Nationalmannschaft entschieden. Dies bestätigte der 65-Jährige kürzlich in einer Erklärung, in der er seine Beweggründe für diese Entscheidung offenlegte. Nach monatelangen Spekulationen und Gesprächen mit den Verantwortlichen des FC Bayern entschied sich Rangnick am 1. Mai gegen die Übernahme des Cheftrainerpostens beim deutschen Rekordmeister und erklärte seinen Verbleib beim österreichischen Nationalteam.

Die Entscheidung, das Angebot des FC Bayern auszuschlagen, fiel Rangnick nicht leicht. Er erklärte, dass der am 1. Mai gefasste Entschluss nach reiflicher Überlegung und in Abwägung seiner derzeitigen Verpflichtungen gegenüber dem österreichischen Nationalteam erfolgte. Hauptgrund war die parallel laufende Vorbereitung des Teams auf die Europameisterschaft, die Rangnick nicht vernachlässigen wollte. „Zweieinhalb Monate lang sowohl die Nationalmannschaft zu betreuen als auch mich auf eine neue Rolle beim FC Bayern einzustellen, wäre fast unmöglich gewesen“, so Rangnick. Seiner Einschätzung nach hätte eines der beiden Engagements darunter leiden müssen, was er vermeiden wollte.
Bis zuletzt schienen die Verhandlungen zwischen Rangnick und dem FC Bayern auf einem guten Weg zu sein. Berichte deuteten an, dass eine grundsätzliche Einigung erzielt worden sei, mit lediglich noch ausstehenden Details wie der Frage nach der Mitnahme seines Co-Trainers Lars Kornetka. Doch am Abend des 1. Mai gab Rangnick bekannt, dass er sich entschieden habe, beim österreichischen Nationalteam zu bleiben, und teilte seine Entscheidung den Verantwortlichen des FC Bayern mit.
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Wie geht es jetzt weiter?
Rangnick übernahm die Rolle des Teamchefs der österreichischen Nationalmannschaft im Jahr 2022 und hat seinen Vertrag durch die erfolgreiche EM-Qualifikation im Oktober 2023 bis 2026 verlängert. Seine Entscheidung, beim Team zu bleiben, unterstreicht sein Engagement und seinen Glauben an das Potenzial der Mannschaft. Bei der EM 2024 wird Österreich in der herausfordernden Gruppe D gegen Teams wie Polen, Holland und Frankreich antreten, wobei Rangnick fest entschlossen scheint, das Team auf diesen Wettbewerb vorzubereiten und weiterhin erfolgreiche Ergebnisse zu erzielen.
