Ein Badetag an der Bregenzer Ach endet für einen 18-Jährigen mit Herzstillstand – und einer Rettung in letzter Sekunde.
Was als entspannter Sommernachmittag begann, endete für einen 18-Jährigen am Montag mit einem lebensbedrohlichen Notfall. Der junge Mann befand sich gemeinsam mit zwei Begleitern an der Bregenzer Ach, unweit der Fahrradbrücke – der Ausflug fand am 29. Juni statt. Im Laufe des Nachmittags hatten die Männer laut Polizeiangaben auch Alkohol konsumiert.
📍 Ort des Geschehens
Stiller Notruf
Abseits seiner Freunde war der 18-Jährige ins Wasser gegangen, als er plötzlich mehrfach mit den Händen auf die Wasseroberfläche schlug – ein Zeichen, dass er sich nicht mehr über Wasser halten konnte. Da er dieses Verhalten zuvor bereits mehrfach scherzhaft gezeigt hatte, schöpften seine Begleiter zunächst keinen Verdacht. Erst als der junge Mann reglos zwischen zwei Steinen liegen blieb, begriffen sie den Ernst der Lage und eilten zu ihm. Sein Gesicht ragte teilweise ins Wasser, jede Reaktion blieb aus.
Die Freunde zogen ihn auf einen Stein und begannen sofort mit der Wiederbelebung. Der Mann erbrach Wasser und kam kurz zu Bewusstsein, verlor dieses jedoch erneut. Weitere Personen, die die Situation beobachtet hatten, setzten einen Notruf ab und halfen dabei, den Verunglückten ans Ufer zu bringen.
Rettung am Ufer
Ein Ersthelfer führte einen Notfallcheck durch und leitete fünf Initialbeatmungen ein. Daraufhin erbrach der Mann erneut und erlangte wieder das Bewusstsein.
Während der Versorgung durch den Rettungsdienst zeigte der 18-Jährige wiederholt aggressives Verhalten, sodass ihm ein Beruhigungsmittel verabreicht werden musste.
Der anschließende Transport in das Krankenhaus Bregenz erfolgte unter Begleitung der Polizei.