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Ferienreform

Hitze-Alarm: Landeshauptmann fordert frühere Sommerferien

Hitze-Alarm: Landeshauptmann fordert frühere Sommerferien
FOTO: iStock/Alexandr Muşuc
2 Min. Lesezeit |

Die Hitze macht Schulen zur Belastungsprobe – und ein Landeshauptmann zieht daraus eine klare Konsequenz.

In der laufenden Debatte über eine mögliche Verschiebung der Sommerferien hat sich nun auch Kärntens Landeshauptmann Daniel Fellner (SPÖ) klar positioniert. Angesichts der anhaltenden Hitzewelle spricht er sich dafür aus, die Ferien um zwei Wochen vorzuziehen – eine Maßnahme, die er für rasch umsetzbar hält und die spürbare Entlastung bringen könnte. Im Gespräch mit dem ORF verwies Fellner auf die klimatischen Verschiebungen der vergangenen Jahre: „Und im September hinaus wird es dann doch schon kühler. Und deshalb halte ich es einfach für gescheit, wenn wir uns österreichweit zusammensetzen, und sagen, verlegen wir doch die Sommerferien zwei Wochen nach vorne.“

Aktuell beginnen die Sommerferien in Kärnten am 11. Juli, in den östlichen Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland bereits am 4. Juli. Eine Vorverlegung um zwei Wochen würde für Kärnten einen Ferienbeginn Ende Juni bedeuten.

Schulorganisatorischer Mehrwert

Neben der Hitzeproblematik sieht Fellner in einer Vorverlegung auch einen schulorganisatorischen Mehrwert. Ein früherer Ferienbeginn würde die Lernphase zwischen Schulbeginn und den Herbstferien deutlich verlängern und diesen damit inhaltlich aufwerten. „Dann machen die Herbstferien auch wirklich Sinn. So wie es jetzt ist, ist das ein Geschenk an die Wirtschaft“, so der Landeshauptmann. Gleichzeitig betonte er, dass eine Ferienverschiebung allein nicht ausreiche: „Aber das wäre eine, die relativ rasch umsetzbar wäre und dann gefolgt von baulichen Maßnahmen, die wir natürlich sowieso im Auge haben müssen.“

Was den Zeitplan betrifft, zeigte sich Fellner grundsätzlich optimistisch, aber auch kompromissbereit. Idealerweise würde er die Änderung bereits im kommenden Jahr sehen – räumt jedoch ein: „Aber wenn man sagt, wir einigen uns darauf, dass das in zwei Jahren kommt, damit der Planungsprozess besser vonstatten gehen kann, dann ist für mich das auch in Ordnung.“

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KO KOSMO-Redaktion
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