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Energiewende

Riesen‑Investition: Chinesische Firma baut größten Solarpark Serbiens!

Riesen‑Investition: Chinesische Firma baut größten Solarpark Serbiens!
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Im Osten Serbiens entsteht bald der größte Solarpark des Landes. Das ambitionierte Projekt am Tresibaba-Gebirge nahe Knjaževac markiert einen weiteren Meilenstein für chinesische Investitionen im Energiesektor der Balkanregion.

Mit einer beeindruckenden installierten Leistung von 170 Megawatt treibt das chinesische Unternehmen GCL, das über seine Tochtergesellschaft Central Europe Energy Company agiert, den Ausbau erneuerbarer Energien in Serbien voran. Experten bewerten das Vorhaben bereits jetzt als eine der bedeutendsten Investitionen im serbischen Sektor für erneuerbare Energien.

Mit dem Solarpark auf dem Tresibaba festigt Serbien seine Position als regionaler Vorreiter bei der Entwicklung nachhaltiger Energiequellen. Gleichzeitig unterstreicht das Projekt das strategische Interesse chinesischer Investoren an großen Energievorhaben auf dem Balkan. Der Bürgermeister von Knjaževac, Milan Đokić, betont die historische Dimension: Mit einem Investitionsvolumen von rund 200 Millionen Euro handelt es sich um die größte Investition in der Geschichte der Gemeinde.

Landnutzung und Pacht

Für das Großprojekt wurden 270 Hektar staatliches Land minderer Qualität gepachtet – ein Vorgehen, das mit den gesetzlichen Bestimmungen im Einklang steht, wonach Grundstücke der fünften oder niedrigeren Kategorie für Energieprojekte genutzt werden dürfen. Der chinesische Investor wird jährlich 1.050 Euro pro Hektar an Pachtgebühren entrichten, was sowohl dem serbischen Staat als auch der lokalen Gemeinde kontinuierliche Einnahmen sichert.

Die Aufteilung erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel: 40 Prozent fließen direkt in die Kassen von Knjaževac, während die restlichen 60 Prozent dem serbischen Staatshaushalt zugutekommen.

Regionale Perspektiven

Die zu erwartenden Einnahmen eröffnen der Region neue Perspektiven für Investitionen in die lokale Infrastruktur, öffentliche Dienstleistungen und Projekte zur Verbesserung der Lebensqualität. Neben den finanziellen Vorteilen bringt das Projekt auch positive Impulse für den Arbeitsmarkt.

Während der Bauphase werden zahlreiche Fachkräfte verschiedener Qualifikationen benötigt, und auch nach Fertigstellung schafft der laufende Betrieb dauerhafte Arbeitsplätze für Wartung und Management der Solaranlage.

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KO KOSMO-Redaktion
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