Stellantis ruft weltweit knapp 700.000 Fahrzeuge in die Werkstatt – Grund ist ein potenzielles Brandrisiko, das auf zwei fehlerhaft verbaute Motorenbauteile zurückgeht. Betroffen ist der 1,2-Liter-PureTech-Mildhybrid-Benziner: Zwischen dem Benzin-Partikelfilterrohr und der Polschutzkappe des 48-Volt-Riemen-Startergenerators kann es im Extremfall zu einem gefährlichen Kontakt kommen.
Berühren sich die beiden Komponenten, besteht vor allem bei feuchten Bedingungen die Gefahr eines Lichtbogens – im schlimmsten Fall kann daraus ein Brand im Motorraum entstehen. Betroffen sind kleine Hybridmodelle der Marken Peugeot, Citroën, Fiat, Alfa Romeo, Jeep und Lancia aus den Baujahren 2023 bis 2026.
Betroffene Modelle
Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts entfallen weltweit 295.000 Fahrzeuge auf die Peugeot-Modelle 208 und 2008, weitere 126.000 auf die Citroën-Reihen C3 und C4, 124.000 auf Fiat Grande Panda und 600E, 88.000 auf den Jeep Avenger, 44.000 auf den Alfa Romeo Junior sowie 17.000 auf den Lancia Ypsilon.
Kostenloser Eingriff
Ein Sprecher des Konzerns hat die Rückrufaktion gegenüber deutschen Medien bestätigt. Stellantis nimmt direkt Kontakt zu allen betroffenen Halterinnen und Haltern auf und bittet diese, einen Termin beim jeweiligen Händler zu vereinbaren.
Der Eingriff ist unkompliziert: Die Polschutzkappe des Startergenerators wird durch eine Variante mit verbesserter Isolierung ersetzt – ein Vorgang, der lediglich rund 30 Minuten in Anspruch nimmt.
Kosten entstehen für die Fahrzeugbesitzerinnen und Fahrzeugbesitzer dabei keine.