Ein Hunde-Leben schreibt in Oklahoma Geschichte: Wo früher ein schwarzes Fell glänzte, leuchtet nun reines Weiß. Die Verwandlung eines vierjährigen Hundes in einen Albino scheint ein Wunder zu sein, doch tatsächlich liegt eine Weißfleckenkrankheit, Vitiligo genannt, zugrunde. Bekannt aus der menschlichen Medizin, zeigt dieser Fall überraschend: Auch Hunde sind nicht immun gegen diese seltene Pigmentstörung.

Vitiligo – nicht nur ein menschliches Phänomen
Anfangs kaum sichtbare weiße Flecken auf der Haut des Tieres vermehrten sich stetig, bis das ursprünglich pechschwarze Fell des Vierbeiners namens Buster eine vollständige Farbmetamorphose durchlebte. Der Prozess, der zum völligen Farbverlust führte, offenbart, dass Vitiligo weit mehr als eine dermatologische Kuriosität ist. Die Störung hat bislang vorwiegend im Kontext menschlicher Erkrankungen Aufmerksamkeit erlangt – auch der verstorbene Popstar Michael Jackson litt an dieser Krankheit.
Die „Jackson-Krankheit“ überschreitet Arten-Grenzen
Lange ging die Forschung davon aus, dass Vitiligo ausschließlich Menschen betrifft. Der Fall des Hundes in Oklahoma beweist indes, dass die „Jackson-Krankheit“ keine Spezies kennt. Der Zustand ist zwar nicht schmerzhaft oder lebensbedrohlich, aber er führt zu einem auffälligen Erscheinungsbild, das sowohl bei Menschen als auch bei Tieren für Aufsehen sorgt.
Der Hund aus Oklahoma, der plötzlich die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich zieht, dient nun als ein lebendes Beispiel dafür, dass die Natur immer noch Überraschungen für die Wissenschaft bereithält und dass auch unsere tierischen Begleiter von den gleichen komplexen medizinischen Bedingungen betroffen sein können, die bislang als rein menschlich galten.
