Nach monatelangem Schweigen meldet sich Christopher Seiler zurück – mit klaren Worten, einem Eingeständnis und einem Versprechen.
Auf Instagram hat sich Christopher Seiler erstmals seit längerer Zeit wieder öffentlich zu Wort gemeldet. „Hallo Welt, laung is her und vü is passiert. Ned nur do draussen, auch in mir“, schreibt er zu Beginn seines Postings. Darin bestätigt er, dass die gegen ihn erhobenen Gewaltvorwürfe auf juristischem Weg per Diversion erledigt wurden – ein Verfahrensausgang, bei dem es zu keinem Schuldspruch kommt, in der Regel aber Auflagen wie Wiedergutmachungsleistungen verbunden sind. Gegen Seiler war am 15. März 2025 eine Anzeige erstattet worden, bei der ihm vorgeworfen wurde, eine Frau gegen ihren Willen zum Konsum von Kokain genötigt zu haben. Zu den konkreten Vorwürfen oder den vereinbarten Bedingungen äußert sich Seiler nicht.
Klare Worte
Für die Anzeige der Betroffenen zeigt der Musiker ausdrücklich Verständnis und richtet sich mit deutlichen Worten direkt an sie: „Ich wünsche der Geschädigten nur das Beste. Sie hat mit ihrer Anzeige absolut richtig gehandelt und dadurch Grenzen klar aufgezeigt.“ Darüber hinaus stellt er klar, dass Gewalt unter keinen Umständen akzeptabel sei: „Wurscht, wie ma beinaund is. Punkt aus.“
Das Verfahren habe ihm die Gelegenheit zur Wiedergutmachung gegeben – eine Möglichkeit, die er nach eigenen Angaben wahrgenommen hat und die er als wesentlichen Schritt bewertet. Die zurückliegenden Monate beschreibt Seiler als einschneidende Phase in seinem Leben. Er blickt dennoch nach vorne und sieht in der Krise auch eine Chance: „In jeder Krise steckt auch eine Chance.“
Rückkehr im Juni
Diese wolle er für einen Neuanfang nutzen, wobei er betont, erst am Beginn dieses Weges zu stehen. Abschließend richtet er Dankesworte an die „Seiler und Speer“-Familie, die ihn in dieser Zeit begleitet habe.
Sein Manager bestätigt, dass Seiler die therapeutische Begleitung nach seiner stationären Entlassung fortführen wird und im Juni wieder auf der Bühne zu sehen sein soll. Ob er sich zu den Vorwürfen künftig noch einmal äußern wird, lässt Seiler offen.