Täglich um 13 Uhr, selbe Toilette, selber Kollege – eine verheiratete Frau lebt ein Doppelleben mit Ablaufdatum.
Eine verheiratete Frau führt eine heimliche Affäre mit einem Kollegen – und trifft sich mit ihm regelmäßig zur Mittagszeit auf der Toilette ihres Büros.
Die Begegnungen finden täglich um 13 Uhr auf einer Behinderten-Toilette im Gebäude statt. Die Frau, die anonym bleiben möchte, schilderte dem britischen Boulevardblatt „Daily Star“ ihre Erfahrungen in ungewöhnlich offener Weise: „Ich mag Sex am Arbeitsplatz. Es gibt mir ein unglaubliches Gefühl. Die Klarheit danach macht mich kreativ und konzentriert.“ Ihr Ehemann hat von der Affäre keine Ahnung – ihr Vorgesetzter hingegen registriert lediglich, dass seine Mitarbeiterin nachmittags auffallend leistungsstark ist.
Affäre unter Druck
Die Frau beschreibt die heimlichen Treffen als etwas, dem sie kaum widerstehen kann. Sie fragt sich selbst: „Aber wie sollen wir damit aufhören, wo ich doch süchtig nach diesem Mittags-Drink bin?“ Dennoch könnte das Doppelleben bald ein Ende haben: Ihr Liebhaber kämpft zunehmend mit Schuldgefühlen und zweifelt daran, ob die Situation auf Dauer tragbar ist – er möchte die Affäre beenden.
Expertin warnt
Jane O’Gorman, Kummerkasten-Tante des „Daily Star“, kommentiert den Fall mit deutlichen Worten: „Du und dein Partner geht jedes Mal ein enormes Risiko ein, wenn ihr für Sex auf die Bürotoilette geht.“ Sie rät der Frau, sich ernsthaft mit den Gründen ihres Fremdgehens auseinanderzusetzen und nach anderen Wegen zu suchen, um den erlebten Dopaminschub zu ersetzen. Die Verantwortung für das eigene Handeln und mögliche Folgen, so O’Gorman, liege letztlich bei der Frau selbst.