Ein Skalpell, ein Stiefvater, ein Angriff mitten in Wien – die Hintergründe dieser brutalen Tat lassen die Ermittler rätseln.
Am Montagmorgen wurde eine 24-jährige Frau auf dem Weg zur Arbeit von ihrem Stiefvater angegriffen. Der 61-Jährige traf die junge Frau an der Kreuzung Universitätsstraße/Währinger Straße in Wien-Innere Stadt, sprach sie kurz an und attackierte sie anschließend ohne Vorwarnung mit einem Skalpell.
Als die Frau versuchte, sich durch Flucht in Sicherheit zu bringen, stürzte sie zu Boden. Im Bereich des Sigmund-Freud-Parks griff er sie erneut an und verletzte sie dabei im Hals- und Gesichtsbereich.
Festnahme am Tatort
Umstehende Passanten wurden auf den Vorfall aufmerksam und versuchten einzugreifen. Beamte der Sondereinheit WEGA, die sich zu diesem Zeitpunkt zufällig in der Nähe auf Streife befanden, nahmen den 61-Jährigen noch am Tatort fest.
Die verletzte Frau wurde zunächst von Sanitätern an Ort und Stelle erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen in diesem Fall liegen beim Landeskriminalamt Wien.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde der mutmaßliche Täter in eine Justizanstalt überstellt. Was ihn zu der Tat bewogen hat, ist bislang ungeklärt –
die Hintergründe sind Gegenstand der laufenden Untersuchungen.