Slowenin ließ sich Hundesamen in Eizelle einpflanzen

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Slowenin ließ sich Hundesamen in Eizelle einpflanzen

Slowenin Hundesamen Eizelle
(FOTO: aec.at/Maja Smrekar)

Maja Smrekar erhielt für ihr Projekt „Arte_mis“ die Goldene Nica beim Prix Ars Electronica in Linz.

„Die Überlebenschancen dieses Wesen wären höher als unsere, weil dieses Mischwesen seine Umwelt humaner behandeln würde als wir das tun“, so das Ars Electronica Center (AEC) in einer Presseaussendung.

Die Slowenin ließ sich in eine ihrer Eizellen eine Zelle ihres Hundes einsetzen, was theoretisch in einem Mischwesen aus Hund und Mensch resultieren könnte.

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Treu soll er sein, ein guter Aufpasser, aber trotzdem sanft genug, dass man ihn mit jedem Kind alleine lassen kann. Doch welche Hunderasse bringt diese Attribute denn mit?

Heftige Kritik an dieser Kunstaktion hagelte es bereits vor zwei Monaten vonseiten der FPÖ, welche eine parlamentarische Anfrage an Kulturminister Thomas Drozda stellte. Nun liegt die Antwort vor:

„Das Bundeskanzleramt, Sektion Kunst und Kultur, fördert mit einem anteiligen Zuschuss zu den Gesamtkosten des Festivals“, so Drozda in seiner Antwort.

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Ebenso überschreite das Kunstprojekt der Slowenin die Grenzen der Freiheit der Kunst nicht: „Unter diese fallen auch künstlerische Ausdrucksformen, die nicht gesellschaftlich anerkannt sind sowie Ausdrucksformen, die verstören können.“

Aus diesem Grund bestünde für den Staat auch kein Handlungsbedarf, da dem Staat in diesem Bereich keine Urteilsfunktion zukomme.

Die feierliche Preisverleihung, an welcher Smrekar dann ihre Auszeichnung offiziell entgegennehmen kann, ist für Anfang September angesetzt.

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