Vorsicht bei scheinbar harmlosen Anwendungen auf dem Smartphone: Sicherheitsexperten warnen aktuell vor drei App-Kategorien, die unter dem Deckmantel nützlicher Funktionen systematisch persönliche Daten abgreifen.
Wie Vecernji berichtet, sammeln diese Programme im Hintergrund sensible Informationen, ohne dass Nutzer davon Kenntnis haben. Fachleute raten daher dringend, bei der Installation neuer Apps die angeforderten Zugriffsrechte kritisch zu prüfen und ausschließlich auf vertrauenswürdige Quellen wie offizielle App-Stores zu setzen. Regelmäßige Updates von Betriebssystem und Anwendungen bieten zusätzlichen Schutz vor unerwünschter Datensammlung.
Spiele als Datensammler
Selbst populäre Spieleklassiker wie „Angry Birds“ stehen im Verdacht, Nutzerdaten zu sammeln und an Drittanbieter weiterzugeben. Branchenberichten zufolge haben sogar Geheimdienste wie die US-amerikanische NSA die umfangreichen Datenbanken solcher Spiele-Apps gehackt, um an die gesammelten Informationen zu gelangen. Während es nachvollziehbar ist, dass bestimmte Apps für ihre Funktionalität Standortdaten benötigen, gehen viele Programme weit darüber hinaus und speichern Namen, E-Mail-Adressen oder sogar vollständige Postanschriften.
Fragwürdige Zusatz-Apps
Besonders fragwürdig erscheinen zusätzliche Taschenlampen-Apps, da die meisten Smartphones heute bereits über eine integrierte Lichtfunktion verfügen. Dennoch fordern viele dieser Zusatzprogramme weitreichende Berechtigungen wie den Zugriff auf Kontakte oder Standortdaten.
Das Technikmagazin Wired berichtet, dass einige dieser Apps ausschließlich zu dem Zweck existieren, persönliche Nutzerdaten abzugreifen – eine Funktion, die mit der eigentlichen Taschenlampe nichts zu tun hat.