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Kapazitätsoffensive

Bahnrevolution: DAS ändert die ÖBB auf der Weststrecke

Bahnrevolution: DAS ändert die ÖBB auf der Weststrecke
FOTO: ÖBB
2 Min. Lesezeit |

Ab Oktober 2025 stocken die ÖBB ihre Kapazitäten auf der Weststrecke zwischen Wien und Salzburg deutlich auf. Die Sitzplatzanzahl wird um rund 20 Prozent erhöht, was durch den Einsatz von IC-Doppelstockzügen möglich wird.

Diese Fahrzeuge wurden kürzlich von der Deutschen Bahn erworben und sind vollständig barrierefrei. Die Doppelstöcker kommen zunächst auf den Railjet-Verbindungen mit mehreren Zwischenhalten zum Einsatz, bevor ab Ende 2026 schrittweise die neu bestellten Railjet-Doppelstockzüge des Herstellers Stadler in Betrieb gehen. Für die schnelleren RJX-Verbindungen nutzen die ÖBB weiterhin die bisherigen Railjet-Garnituren.

Neue Zugausstattung

Die sechsteiligen IC-Doppelstockzüge bieten in der aktuellen Konfiguration insgesamt 486 Sitzplätze – davon 66 in der ersten und 420 in der zweiten Klasse. Damit übertreffen sie die Kapazität der bisher eingesetzten Fahrzeuge deutlich. Zur Ausstattung gehören acht Fahrradstellplätze und zwei Rollstuhlplätze. Fahrgäste profitieren zudem von stufenlosen Einstiegen, Klimaanlagen, kostenlosem WLAN, Stromversorgung an jedem Platz sowie großzügigen Ablagemöglichkeiten für Gepäck.

Die Umstellung bringt zwei neue abendliche Direktverbindungen zum und vom Flughafen Wien-Schwechat mit sich. Ansonsten bleiben Abfahrts- und Ankunftszeiten sowie Haltebahnhöfe unverändert – lediglich die Fahrzeugtypen und Zugbezeichnungen ändern sich mit dem Stichtag 6. Oktober. In den digitalen Auskunftssystemen der ÖBB wurde die Kennzeichnung bereits angepasst: Aus „RJ“ wurde „IC“. So verkehrt beispielsweise der bisherige RJ 643 künftig als IC 643.

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Bestehende Buchungen

Bereits erworbene Fahrscheine behalten uneingeschränkt ihre Gültigkeit. Kunden mit bestehenden Sitzplatzreservierungen, die noch auf Basis der Railjet-Konfiguration vorgenommen wurden, erhielten bereits eine Benachrichtigung und wurden umgebucht. Reisende, die mangels Kontaktdaten nicht erreicht werden konnten, werden gebeten, sich bei Fahrtantritt an das Zugpersonal zu wenden – sie erhalten ihre neuen Sitzplätze dann direkt an Bord.

Vergleichbare Doppelstockzüge setzt der ÖBB-Konkurrent Westbahn bereits seit mehreren Jahren ein.

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KO KOSMO-Redaktion
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