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Roaming-Gebühren

Sommerurlaub: Wo das Geldabheben besonders teuer ist

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Eine neue Geld-Falle räumt euer gesamtes Bankkonto leer. (FOTO: iStock/Only5)

Auch wenn die lästigen Roaming-Gebühren wegfallen, lauert im Urlaub immer noch eine gemeine Kostenfalle: Geld abheben.

Das Technologieunternehmen Wise hat kürzlich die Kosten des Geldabhebens über den Globus hinweg analysiert. Die Studie umfasste 214 Länder und offenbarte erstaunliche Unterschiede.

Europäer sollten sich auf eher unerwartete Ergebnisse gefasst machen. Im europäischen Vergleich belegt die Vulkaninsel Island mit 4,60 Prozent der Abhebesumme den ersten Platz. Dies mag zunächst nach geringen Kosten klingen, doch bei größeren Beträgen kann es durchaus ins Geld gehen. So müssen Reisende, die in Island 350 Euro abheben, mit einem Aufschlag von rund 16,10 Euro rechnen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Türkei mit 3,59 Prozent und Albanien mit 1,31 Prozent. Österreich landet mit 1,23 Prozent auf dem vierten Platz und Tschechien mit 1,20 Prozent auf dem fünften.

keine Gebühren beim Geldabheben

Allerdings gibt es auch europäische Länder, wo keine Gebühren beim Geldabheben anfallen. Darunter fallen Luxemburg, Lettland, Belgien, Estland, Monaco, San Marino, Liechtenstein, Andorra und Litauen.

sehr teuer außerhalb der EU

Wirft man einen Blick außerhalb der EU, wird es richtig teuer: Argentinien fordert Reisende besonders stark mit 12,21 Prozent der abgehobenen Summe. Weit dahinter, aber trotzdem teuer, folgen der afrikanische Inselstaat São Tomé und Príncipe mit 8,20 Prozent und das westafrikanische Nigeria mit 8,05 Prozent. Auf dem vierten und fünften Rang befinden sich die südamerikanischen Staaten Suriname und Chile mit Gebühren von 5,89 und 5,52 Prozent.