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Drogenkrise

Stärker als Fentanyl: Neue Droge fordert Todesopfer

Stärker als Fentanyl: Neue Droge fordert Todesopfer
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

San Francisco kämpft gegen eine neue Bedrohung: Ein Opioid, das Fentanyl in den Schatten stellt – mit tödlichen Folgen.

San Francisco, eine Stadt, die seit Jahren mit den Folgen der Drogenkrise ringt, sieht sich nun einer weiteren, besonders gefährlichen Substanz gegenüber: Cychlorphin. Das Opioid kann je nach Zusammensetzung bis zu 100-mal stärker wirken als Fentanyl. Bereits ein 16-Jähriger ist nach dem Konsum der Droge gestorben. Die Behörden stufen den Tod des Jugendlichen als ersten bekannten tödlichen Überdosisfall mit Cychlorphin in San Francisco ein. Dantes Mutter, Christina Lacourte, schilderte der „New York Times“ die erschreckenden Momente, als sie ihren Sohn fand: „Schwarze Flüssigkeit quoll aus Mund und Nase und sammelte sich auf dem Bettlaken.“

Festnahmen und Forderungen

Im Rahmen der darauffolgenden Ermittlungen gelangten die Behörden über das Smartphone des Jugendlichen an die mutmaßlichen Dealer. Durchsuchungen in drei Wohnhäusern führten zur Festnahme von vier Personen; sichergestellt wurden außerdem 20.000 Pillen sowie ein Sturmgewehr. Bürgermeister Daniel Lurie ließ keinen Zweifel an der Entschlossenheit der Stadtführung: „Wir werden gegen die Leute vorgehen, die Cychlorphin verkaufen.“

Trotz der nachgewiesenen Gefährlichkeit der Substanz steht Cychlorphin in Kalifornien bislang nicht auf der Liste der verbotenen Drogen. Bezirksstaatsanwältin Brooke Jenkins richtet deshalb einen dringlichen Appell an das kalifornische Parlament und fordert eine rasche gesetzliche Reaktion: „Wir brauchen ein schnelles Handeln des kalifornischen Parlaments.“

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KO KOSMO-Redaktion
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