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ERGEBNISSE

Studie: Frauen fühlen sich unterbezahlt und diskriminiert am Arbeitsplatz

Die Gender Pay Gap liegt in Österreich bei 21,7 Prozent. (Foto: iStock)

Das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen hat sich zwar in Österreich etwas verringert, ist aber nach wie vor ein großes Problem. Ergebnisse einer Studie über die Ursachen, Maßnahmen und Empfinden der Frauen wurden nun veröffentlicht.

Dass Männer, für ähnliche Tätigkeiten, mehr verdienen als Frauen ist längst bekannt. Die durchschnittliche Österreicherin verdient pro Stunde 21,7 Prozent weniger als der durchschnittliche Österreicher. Anlässlich des bevorstehenden Equal Pay Day am 18. März, der symbolisch für den Tag steht, bis zu dem Frauen umsonst arbeiten, während Männer seit dem 1. Januar bezahlt werden, führte Viking eine Studie durch.

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In Österreich arbeiten Frauen ab dem 13. Oktober bis zum Jahresende gratis. Der Equal Pay Day soll darauf aufmerksam machen, dass Männer mehr verdienen als Frauen.

 

Die Studie wurde vom Meinungsforschungsinstitut OnePoll im Auftrag von Viking mit 1000 Arbeitnehmerinnen, die einer Bürotätigkeit im weitesten Sinne nachgehen, durchgeführt. Wo stehen Frauen in der Arbeitswelt und fühlen sie sich im Vergelich zu ihren männlichen Kollegen ungerecht? Die Ergebnisse wurden mit aktuellen europäischen Studien verglichen, wodurch festgestellt wurde, wo Frauen innerhalb von Europa stehen und welche Länder die besten Konditionen haben.

(Foto: Viking)

Gender Pay Gap und Sexismus als offensichtliche Problem

75 Prozent der befragten Frauen denken, dass sie für ihre Tätigkeit unterbezahlt sind. Die Ergebnisse belegen, dass die geschlechtsspezifische Diskriminierung in das Bewusstsein weiblicher Mitarbeiter gleitet. Mehr als die Hälfte der befragten Frauen (56,4 Prozent) empfinden, dass Kinder einen negativen Einfluss auf die Karriere haben.

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Habt ihr euch auch schon einmal gefragt, ob ihr für eure Arbeit gerecht bezahlt werdet? Mit dem aktualisierten Gehaltsrechner von Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek könnt ihr dieser Frage auf den Grund gehen.

 

Jeder dritten Frau in der Altersgruppe 24 bis 35 Jahre wurde im Bewerbungsgespräch die Frage nach der Familienplanung gestellt. Laut FairPay-Expertin, Henrike von Platen, würde die Gesellschaft keine Präsenz- sondern eine Ergebniskultur, flexible Arbeitszeitmodelle, die 32-Stundenwoche als neue Vollzeit, mehr Frauen in Führung und auch sonst mehr Diversität in Entscheidungspositionen benötigen.

(Foto: Viking)
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