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Inflation vor Krieg

Studie: Wir leiden unter zunehmender Inflation. Dahinter Migration, Krieg & Co.

(FOTO: iStockphoto/Teka77)
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Die Inflation scheint die größte Sorge der Österreicher:innen zu sein, aber auch weltweit, so das Ergebnis einer Studie des Instituts „Ipsos“. Neben der Angst vor Armut und sozialer Ungerechtigkeit ist Migration ein weiteres Thema, das den Österreicherinnen und Österreichern Sorgen bereitet. Auch der Krieg in der Ukraine raubt uns den Schlaf, dies aber immer weniger. 

Die Studie wird regelmäßig von Ipsos durchgeführt. Es werden die größten Sorgen in Österreich und 29 anderen Ländern rund um den Globus untersucht. 

In der neuesten Umfrage geben 44 Prozent der Österreicher an, ihre größte Sorge sei die Inflation. Das Thema Migration hat seit der letzten Befragung weiter an Bedeutung gewonnen. Im November gaben 34 Prozent an, Migration sei eine ihrer drei größten Sorgen. In keinem anderen europäischen Land ist Migration ein so wichtiges Thema. 

30 Prozent der Österreicher sorgen sich laut Studie über Armut und soziale Ungleichheit. Der Krieg rückt immer mehr in den Hintergrund. Die Zahl derjenigen, die sich Sorgen um militärische Auseinandersetzungen machen, ist von 15 auf 12 Prozent gesunken. Das Coronavirus, in den vergangenen Jahren sehr dominant, beschäftigt nur mehr eine Minderheit von sechs Prozent. 

Befragt nach der Einschätzung der wirtschaftlichen Lage im Land, bewertete jeder dritte Österreicher diese mit „sehr gut“ oder „gut“, allerdings verdoppelten sich die Zahlen unter den Pessimisten.

Interessant ist auch, dass nur 29 Prozent der Meinung sind, dass sich die Dinge in Österreich gut entwickeln. 71 Prozent behaupten, Österreich würde sich in die falsche Richtung entwickeln.

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