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Prozess

Tankstellen-Überfall mit CO2-Pistole: Teenager-Duo erbeutete 770 Euro

Tankstellen-Überfall mit CO2-Pistole: Teenager-Duo erbeutete 770 Euro
FOTO: iStock/Savusia Konstantin
2 Min. Lesezeit |

Zwei Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren verübten am 16. Oktober einen bewaffneten Raubüberfall auf eine Tankstelle in Wiener Neustadt. Der jüngere Täter betrat mit einer Sturmhaube maskiert das Geschäft und zwang den Angestellten unter Vorhalt einer CO2-Pistole zur Herausgabe von rund 770 Euro. Sein älterer Komplize sicherte währenddessen den Tatort ab und stellte sicher, dass keine unerwünschten Zeugen eintrafen oder die Behörden alarmiert wurden.

Nach der Tat ergriff der 14-jährige Haupttäter zu Fuß die Flucht. Die Exekutive leitete umgehend eine Fahndung ein und bat die Öffentlichkeit um Mithilfe. Der wachsende Fahndungsdruck führte schließlich dazu, dass sich der Teenager den Ermittlern stellte.

Kurz darauf konnte auch sein Mittäter festgenommen werden. Bei den anschließenden Durchsuchungen stellten die Beamten belastendes Beweismaterial sicher – darunter die Tatwaffe, die verwendete Kleidung, die Maskierung sowie einen Teil der geraubten Summe. Beide Tatverdächtigen wurden anschließend in die Justizanstalt Wiener Neustadt überstellt.

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Bewährungsstrafen verhängt

Am 28. Jänner mussten sich die beiden Minderjährigen vor einem Schöffensenat des Landesgerichts Wiener Neustadt verantworten. Das Gericht verkündete am Mittwoch sein Urteil: Der 14-jährige Haupttäter erhielt eine zweijährige Haftstrafe auf Bewährung, während sein 15-jähriger Komplize zu 18 Monaten bedingt verurteilt wurde.

Das Urteil erwuchs unmittelbar in Rechtskraft. Zusätzlich ordnete das Gericht für beide Jugendlichen Bewährungshilfe an, was eine kontinuierliche Überwachung und die Einhaltung strenger Auflagen bedeutet. Jeder weitere Gesetzesverstoß könnte den Widerruf der Bewährung und somit eine Inhaftierung nach sich ziehen.

Folgen der Tat

Obwohl bei dem Überfall niemand körperlich verletzt wurde, betonen die Ermittler die Schwere der Tat und die erheblichen psychischen Folgen für den bedrohten Tankstellenmitarbeiter. Das Gericht berücksichtigte zwar das jugendliche Alter der Täter, bewertete den bewaffneten Raubüberfall jedoch als schwerwiegendes Delikt.

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Die verhängten Bewährungsstrafen sollen sowohl als deutliche Warnung als auch als Chance zur Resozialisierung dienen.

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KO KOSMO-Redaktion
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