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Annäherung

Tauwetter zwischen Moskau und Paris? Putin signalisiert Gesprächsbereitschaft

Tauwetter zwischen Moskau und Paris? Putin signalisiert Gesprächsbereitschaft
EPA-EFE/MIKHAIL METZEL
2 Min. Lesezeit |

Der Kreml signalisierte am Sonntag Gesprächsbereitschaft zwischen Präsident Putin und seinem französischen Amtskollegen Macron zum Ukraine-Konflikt. „Putin hat seine Dialogbereitschaft mit Macron zum Ausdruck gebracht“, erklärte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur RIA Novosti. Peskow betonte dabei: „Sollte auf beiden Seiten der politische Wille vorhanden sein, kann dies nur positiv bewertet werden.“ Die Äußerung folgt auf Macrons Erklärung vom Freitag, wonach die Wiederaufnahme von Gesprächen mit Putin über eine Kriegsbeendigung „im Interesse der Europäer und Ukrainer“ liege.

Ein direktes Treffen zwischen Vertretern der USA, der Ukraine und Russland steht hingegen nicht unmittelbar bevor. Der russische Präsidentenberater Juri Uschakow wies entsprechende Medienberichte am Sonntag zurück. „Bislang hat niemand ernsthaft über solch ein Vorhaben gesprochen, und nach meinem Kenntnisstand wird derzeit nichts in diese Richtung vorbereitet“, sagte Uschakow vor Journalisten.

⇢ Putin – „Wir betrachten uns nicht als verantwortlich für den Tod von Menschen

Separate Konsultationen

Parallel dazu finden seit Freitag in Miami separate Konsultationen zur Beendigung des Ukraine-Konflikts statt. Der russische Sondergesandte Kirill Dmitrijew traf sich dort mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff sowie mit Jared Kushner, einem Berater von US-Präsident Donald Trump. Dmitrijew bezeichnete diese Unterredungen als „konstruktiv“ und kündigte deren Fortsetzung für Sonntag an.

Die EU-Staats- und Regierungschefs einigten sich unterdessen beim Gipfeltreffen am Freitag auf einen Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine zur Deckung drohender Haushaltslücken. Eine Einigung zur Verwendung eingefrorener russischer Vermögenswerte für die Finanzierung konnte jedoch nicht erzielt werden.

Russische Ablehnung

Die russische Führung lehnt zugleich die von europäischer und ukrainischer Seite vorgeschlagenen Änderungen an den US-Friedensvorschlägen kategorisch ab. „Ich bin überzeugt, dass die von den Europäern und Ukrainern eingebrachten Vorschläge die Chancen auf einen dauerhaften Frieden definitiv nicht verbessern“, wird Putins außenpolitischer Berater Uschakow von der Nachrichtenagentur Interfax zitiert.

Den Hintergrund bilden Verhandlungen zwischen europäischen Staaten und der Ukraine über mögliche Modifikationen eines amerikanischen Vorschlags zur Beendigung des seit fast vier Jahren andauernden Krieges.

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KO KOSMO-Redaktion
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