Schläger getauscht, Rivalen vereint: Djokovic, Alcaraz und Zverev sorgten abseits des Courts für einen unerwarteten Moment.
Mitten im dichten Turnierkalender des Masters in Indian Wells gönnte sich Novak Djokovic eine ungewöhnliche Auszeit: Der Serbe tauschte den Tennisschläger kurzerhand gegen einen Golfschläger und bestritt eine Runde auf dem Grün – gemeinsam mit Carlos Alcaraz und Alexander Zverev. Im Einzel steht für Djokovic in der Nacht auf Mittwoch das Achtelfinalduell gegen Jack Draper auf dem Programm, im Doppel ist er bereits ausgeschieden. Zverev hat bereits das Viertelfinale erreicht.
Djokovic über Golf
Gegenüber lokalen Medien ließ Djokovic die Golfrunde Revue passieren – und nahm sich dabei selbst nicht allzu ernst. „Zverev, Alcaraz und ich haben eine Runde gespielt, das erste Mal, dass ich mit den beiden auf dem Platz war. Es hat wirklich Spaß gemacht. Sie sind besser als ich, aber ich spiele eben nicht mehr so viel wie früher.„
„Alcaraz hat am ersten Loch 300 Yards geschlagen. Ich habe ihn gefragt: Gibt es eigentlich irgendetwas, worin du nicht gut bist? Er hat großartig gespielt, pure Kraft. Carlos liebt Golf. Sascha spielt ebenfalls auf hohem Niveau.“
„Wir sind große Rivalen auf dem Platz – aber es ist toll, dass wir auch abseits davon echte Qualitätszeit miteinander verbringen können“, so Djokovic.
Zverev, der für seine Entschlossenheit und seinen Fokus bekannt ist, zeigte ebenfalls seine Stärken auf dem Golfplatz und sorgte dafür, dass die Runde ein unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten wurde. Djokovic zeigte sich von der Freundschaft und dem Wettbewerb begeistert, die in diesem ungewohnten Umfeld entstanden sind. Nun steht jedoch wieder Tennis auf dem Programm – ein Event, das alle drei Spieler mit neuen Kräften angehen werden, gestärkt durch diese besonderen Momente der Kameradschaft.