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Statusjagd

„Throning“: Dieser Dating-Trend zerstört so viele Beziehungen

„Throning“: Dieser Dating-Trend zerstört so viele Beziehungen
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2 Min. Lesezeit |

Nicht Liebe, sondern Prestige: Der neue Dating-Trend „Throning“ macht die Partnerwahl zum Statussymbol. Die Generation Z sucht gezielt nach Trophäen statt Herzen.

Ein neuer, bedenklicher Dating-Trend macht in den Kreisen der Generation Z die Runde. Während viele moderne Beziehungspraktiken bereits kritisch beäugt werden, zeichnet sich mit „Throning“ (Partnerwahl nach Status) ein besonders problematisches Phänomen ab. Diese Verhaltensweise reiht sich in die Liste fragwürdiger Praktiken wie Ghosting (plötzlicher Kontaktabbruch) und Slow Fading (langsames Distanzieren) ein, die nachweislich zu Beziehungsabbrüchen und seelischen Belastungen führen können.

Das Konzept des „Throning“ leitet sich vom englischen Wort für „Thron“ ab und beschreibt ein berechnetes Vorgehen bei der Partnerwahl. Betroffene suchen gezielt nach Personen, die sie als gesellschaftlich oder finanziell höhergestellt wahrnehmen, um durch die Verbindung den eigenen Status aufzuwerten. Dieses Kalkül wird durch die Selbstdarstellungskultur in sozialen Netzwerken zusätzlich befeuert.

In einer Welt, in der perfekte Inszenierungen mit Luxusgütern, kostspieligen Reisen und makellosen Erscheinungsbildern dominieren, wird auch die Partnerwahl zunehmend zum Statussymbol degradiert. Besonders begehrt sind dabei Menschen mit attraktivem Äußeren, beeindruckender Follower-Zahl und finanziellen Ressourcen. Die Kontaktaufnahme erfolgt bevorzugt über Plattformen wie Instagram.

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Emotionales Desaster

Für viele Beziehungen entwickelt sich „Throning“ zum emotionalen Desaster, wenn die umworbene Person in dem Glauben lebt, aufgrund echter Zuneigung ausgewählt worden zu sein. Die schmerzliche Wahrheit kommt meist nach kurzer Zeit ans Licht: Der vermeintlich interessierte Partner verfolgte lediglich das Ziel der Selbstaufwertung oder materiellen Bereicherung.

Konflikte und letztendlich Trennungen sind die häufige Folge. Bei dieser Form der Beziehungsgestaltung stehen Ansehen und finanzielle Vorteile im Vordergrund, während emotionale Verbundenheit und gemeinsames Glück in den Hintergrund treten – die Anerkennung in sozialen Medien scheint wichtiger als authentische Zweisamkeit.

Schutzmechanismen

Die Auswirkungen von „Throning“ haben bereits zahlreiche Beziehungen zerstört. Einige Singles gehen mittlerweile so weit, sich explizit gegen Verabredungen mit Angehörigen der Generation Z auszusprechen. Gleichzeitig wächst die Zahl jener, die sich durch vollständigen Verzicht auf Dates vor dieser manipulativen Praxis zu schützen versuchen – für viele der einzige Weg, nicht Opfer dieser unerfreulichen Masche zu werden.

Für viele ist dies der einzige Weg, nicht Opfer dieser unerfreulichen Masche zu werden.

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KO KOSMO-Redaktion
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