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Tragödie

Tochter ertränkt: Mutter wollte „mehr Zeit für sich“

Tochter ertränkt: Mutter wollte „mehr Zeit für sich“
(FOTO: Gofundme/Support Jon Elliott After Tragic Loss)
2 Min. Lesezeit |

In einem erschütternden Ereignis in Hendersonville, Tennessee, verlor ein siebenjähriges Mädchen auf tragische Weise ihr Leben durch die Hand ihrer Mutter.

Wie die „Bild“ berichtete, hatte die 33-jährige Mutter ihre Tochter in die Drakes Creek Parkanlage mitgenommen, wo sie sie in einem Wasserlauf ertränkte. Sie hatte den Kopf des Mädchens unter Wasser gedrückt, bis keine Luftblasen mehr aufstiegen.

Ein erschütterndes Geständnis

Die McDonald’s- Angestellte Brandi E. teilte den Ermittlern mit, dass sie gehofft hatte, durch die Tat „etwas mehr Zeit für sich“ zu haben. In ihrer Aussage, die von Tränen begleitet wurde, beschrieb sie die herausfordernden familiären Umstände. Ihr Ehemann, ein Veteran, der kürzlich wegen einer Kriegsverletzung ins Krankenhaus eingeliefert wurde, benötigte umfassende Betreuung.

Ein Morgen voller Liebe, gefolgt von Schmerz

Vor der schrecklichen Tat hatten sie den Vater im Krankenhaus besucht, wo er derzeit wegen einer Kriegsverletzung behandelt wird. Erst kürzlich wurde er von der Intensivstation auf eine normale Station verlegt. Piper hatte ihrem Vater beim letzten Besuch noch ein besonderes Geschenk überreicht: „Sie brachte ihrem Papa einen Stapel Bilder aus einem Malbuch mit, die sie für ihn ausgemalt hatte, damit er sie sich an die Wand im Krankenhaus hängen kann. Ein paar Stunden später wurde sie getötet.“

Unterstützung in schweren Zeiten

Angesichts dieser Tragödie organisiert die Familie derzeit eine Spendenaktion über GoFundMe. Ziel ist es, sowohl für die Beerdigungskosten Pipers als auch für die weiteren Pflegekosten des Vaters aufzukommen -„ein Mann, der für unser Land gekämpft hat und im Kampf verletzt wurde“. Bislang sind knapp 8500 Euro zusammen gekommen.

Juristische Konsequenzen

Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen die Mutter wegen Mordes eingeleitet. Abhängig vom Ausgang des möglichen Gerichtsverfahrens könnte sie in Tennessee die Todesstrafe erwarten.

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KO KOSMO-Redaktion
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