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Regeländerung

Transparenz-Offensive: Stadionuhren ticken jetzt bis zum Schlusspfiff

Transparenz-Offensive: Stadionuhren ticken jetzt bis zum Schlusspfiff
Foto: iStock, epa/CHRISTIAN BRUNA
2 Min. Lesezeit |

Revolution auf der Anzeigetafel: Österreichs Bundesliga lässt die Stadionuhren künftig durchlaufen. Die Neuerung soll für mehr Transparenz sorgen und das Fanerlebnis verbessern.

Die Bundesliga hat heute eine Änderung bei der Anzeige der Nachspielzeit beschlossen. Ab dem kommenden Jahr läuft die Stadionuhr durchgehend bis zum tatsächlichen Spielende weiter – ein Novum im österreichischen Profifußball. Bislang wurde die Uhr nach 45 sowie 90 Minuten angehalten. Mit dieser Neuerung, die per Aussendung verkündet wurde, will die Liga für mehr Durchblick auf den Rängen sorgen und das Stadionerlebnis verbessern.

„Mit der neuen Regelung gibt es höhere Transparenz im Stadion, von der wir uns unterm Strich auch ein besseres Fanerlebnis versprechen. Nicht zuletzt soll dadurch auch die Akzeptanz von längeren Nachspielzeiten erhöht werden„, erklärt der Vorstandsvorsitzende Christian Ebenbauer die Neuerung. Diese habe sich bereits in internationalen Ligen bewährt.

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Neue Verteilungsschlüssel

In der 2. Liga wurden zudem die Weichen für die Verteilung der zentralen Einnahmen neu gestellt: Ein Grundbetrag von 35 Prozent fließt zu gleichen Teilen an alle Klubs. Jeweils 15 Prozent werden nach sportlichem Abschneiden sowie für Bundesliga-Lizenzanträge ausgeschüttet. Die restlichen 35 Prozent speisen den überarbeiteten Österreichtopf, der Einsatzminuten honoriert und junge heimische Talente unter 22 Jahren stärker berücksichtigt.

Österreicher-Quote bleibt

Anders als künftig in der Bundesliga bleibt die Österreicher-Quote in der 2. Liga bestehen – zwölf der 18 Kaderspieler müssen weiterhin einen rot-weiß-roten Pass besitzen. Der Lizenzbonus wird künftig bei maximal 150.000 Euro pro Verein gedeckelt.

„Es ist ein Modell, das beiden Ansprüchen – Solidarität und Leistung – gerecht wird“, meint Ebenbauer zum neuen Verteilungsschlüssel.