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Spannungen

Trump lehnt Khamenei-Attentat ab – aber will Iran „wieder groß machen

Trump lehnt Khamenei-Attentat ab – aber will Iran „wieder groß machen
FOTO: EPA-EFE/Carlos Barria
2 Min. Lesezeit |

US-Präsident Trump hat nach Informationen aus Regierungskreisen einen israelischen Vorschlag zur Tötung des iranischen Revolutionsführers Ayatollah Ali Khamenei abgelehnt. Innerhalb der kommenden zwei Wochen will Trump entscheiden, ob die Vereinigten Staaten an der Seite Israels militärisch gegen den Iran vorgehen werden.

Auf seiner Plattform Truth Social äußerte sich der Präsident zum Thema Machtwechsel in Teheran, der Hauptstadt Irans: „Es gilt als politisch unkorrekt, von ‚Regime Change‘ (Regimewechsel) zu sprechen. Aber wenn die aktuelle Führung im Iran nicht fähig ist, das Land wieder zu Größe zu führen – warum sollte es dann keinen Regimewechsel geben??? MIGA!!!“ Mit dieser Abwandlung seines bekannten Wahlkampfslogans „Make America Great Again“ (MAGA) bezog sich Trump auf den Iran.

Trumps Iran-Strategie

Die amerikanische Regierung begründet ihre militärischen Operationen gegen iranische Nuklearanlagen mit der Bedrohung durch ein potenzielles Atomwaffenprogramm des Landes. In einem CBS-Interview betonte US-Außenminister Marco Rubio erneut, dass die Angriffe nicht darauf abzielten, die iranische Staatsführung zu beseitigen. Ähnliche Aussagen kamen zuvor von Verteidigungsminister Pete Hegseth und Vizepräsident JD Vance.

Dennoch existiert innerhalb der Republikanischen Partei seit Jahren eine einflussreiche Gruppe, die einen politischen Umsturz im Iran befürwortet.

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„Wir können leicht ein Abkommen zwischen dem Iran und Israel erzielen und diesen blutigen Konflikt beenden“, erklärte der US-Präsident.

Laut Berichten der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) liegen allerdings keine konkreten Beweise für ein aktives iranisches Atomwaffenprogramm vor. Die IAEA bestätigt zwar, dass der Iran Uran anreichert und es technische Verstöße gibt, dokumentiert jedoch nicht die Entwicklung von Atomsprengköpfen. Inspektionen und diplomatischer Dialog werden von der Behörde weiterhin als bevorzugte Strategie empfohlen.

Die internationale Gemeinschaft reagiert zurückhaltend auf mögliche US-Militäraktionen gegen den Iran. Während EU und NATO-Partner vor einer Eskalation warnen und diplomatische Lösungen fordern, lehnen Russland und China militärische Interventionen kategorisch ab und plädieren für eine Wiederbelebung des internationalen Atomabkommens (JCPOA), aus dem die USA unter Trumps erster Präsidentschaft ausgestiegen waren.

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KO KOSMO-Redaktion
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