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Eskalation

US-Präsident fordert bedingungslose Kapitulation

US-Präsident fordert bedingungslose Kapitulation
Foto: epa/BONNIE CASH / POOL
4 Min. Lesezeit |

Der Konflikt zwischen Israel und Iran ist in seinen siebten Tag eingetreten. Am 28. Februar 2026 begannen Israel und die USA mit Angriffen auf den Iran. Neue israelische Angriffe auf Teheran und Beirut prägten das Geschehen, während US-Verteidigungsminister Pete Hegseth ankündigte, die Vereinigten Staaten würden ihre Militäroperationen gegen den Iran weiter intensivieren. Auch Präsident Donald Trump ließ bei einem Auftritt im Weißen Haus keinen Zweifel an der Entschlossenheit Washingtons: Die USA würden iranische Drohnen- und Raketensysteme „jede Stunde“ ins Visier nehmen. Ein israelischer Militärkommandant erklärte unterdessen, sein Land trete in die „nächste Phase“ des Krieges ein.

Das libanesische Gesundheitsministerium meldete 217 Todesopfer und 798 Verletzte infolge israelischer Angriffe auf libanesischem Territorium. Die Behörden warnten, die Zahlen könnten weiter steigen, sobald vollständigere Informationen aus den betroffenen Gebieten vorlägen.

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Kurdische Fronten

Iranische Streitkräfte beschossen nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens Stellungen bewaffneter kurdischer Oppositionsgruppen in der irakischen Region Kurdistan. Teheran bezeichnete die angegriffenen Positionen als Stützpunkte anti-iranischer Separatistengruppen in der halbautonomen Kurdenregion im Nordirak. Berichten zufolge koordinieren die USA mit kurdischen Oppositionsfraktionen, die vom Irak aus operieren und offenbar ihre Bereitschaft signalisiert haben, sich aktiv am Konflikt gegen den Iran zu beteiligen.

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Der US-Nachrichtensender CNN ist in den Iran eingereist und berichtet nun direkt aus dem Land. Präsident Masoud Pezeshkian bestätigte, dass mehrere Staaten Vermittlungsinitiativen zur Beendigung des Krieges gestartet hätten – und betonte, dass etwaige Gespräche die eigentlichen Ursachen des Konflikts adressieren müssten.

In den Golfstaaten wächst der Unmut gegenüber Washington. Verbündete beklagen, nicht ausreichend vor iranischen Drohnen- und Raketenangriffen geschützt worden zu sein, und fühlen sich von den USA im Stich gelassen. Sechs Tage nach Beginn der Angriffe auf den Iran zeigen Umfragen, dass eine Mehrheit der amerikanischen Bevölkerung die Militäraktion ablehnt. Trump hingegen verteidigte seine Entscheidung und gab sich demonstrativ optimistisch.

Spaniens Premierminister Pedro Sanchez bezeichnete die amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran als „außerordentlichen Fehler“. Trump reagierte scharf und nannte Spanien einen „Verlierer“ und „schrecklichen“ Verbündeten. Bundeskanzler Friedrich Merz mahnte zur Wahrung der territorialen Integrität des Iran und warnte vor weitreichenden Konsequenzen für Europa.

Verhaftungen und Angriffe

Die iranische Staatsnachrichtenagentur Fars berichtete von der Verhaftung fünf mutmaßlicher „feindlicher Söldner“. Den Festgenommenen wird vorgeworfen, Informationen aus Moscheen in Teheran gesammelt, Objekte fotografiert, Verkehrsdaten erhoben und Koordinaten an die USA und Israel weitergegeben zu haben. Die iranischen Behörden behaupten, die Männer stünden in direktem Zusammenhang mit Washington und Tel Aviv.

Iranische Streitkräfte gaben bekannt, einen Öltanker nahe der kuwaitischen Küste angegriffen zu haben, den sie als amerikanisches Eigentum bezeichnen. Laut Staatsradio, das sich auf das zentrale Hauptquartier Khatam al-Anbiya beruft, wurde das Schiff getroffen und steht in Flammen.

Iranische Reformkräfte fordern die Wahl eines neuen Obersten Führers – einer, der imstande sei, amerikanischer Propaganda entgegenzutreten, die gesellschaftliche Polarisierung im Land zu verringern und der Welt eine Botschaft des Friedens zu senden. Der zyprische Präsident Nikos Christodoulidis ließ offen, ob nach Ende der aktuellen Krise die Debatte über die britischen Militäbasen auf Zypern wieder aufgenommen werde: Er schließe „nichts aus“, so Christodoulidis.

Der israelische Botschafter Gary Koren wies Kritik an einer angeblichen Einmischung in die Souveränität Kroatiens zurück und forderte Zagreb auf, die Beziehungen zum Iran wegen Drohungen Teherans und angeblicher terroristischer Aktivitäten abzubrechen. Der kroatische Abgeordnete Armin Hodzic bezeichnete diese Äußerung als inakzeptable Einmischung in souveräne Entscheidungen der Republik Kroatien.

Der internationale Flughafen der irakischen Stadt Basra wurde nach Angaben einer irakischen Sicherheitsquelle gegenüber Al Jazeera Ziel eines Drohnenangriffs. Wer hinter dem Angriff steckt und ob es Opfer oder Sachschäden gab, war zunächst unklar. Die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten für denselben Tag den Abfang von neun ballistischen Raketen und 109 Drohnen; drei weitere Drohnen schlugen auf emiratischem Territorium ein. Seit Beginn des Konflikts wurden in den VAE laut Ministerium insgesamt 190 iranische ballistische Raketen, 1.110 Drohnen sowie acht Marschflugkörper abgefangen.

Die israelische Armee leitete nach eigenen Angaben eine „breite Angriffswelle auf die Infrastruktur des iranischen Regimes“ in Teheran und in der zentralen Stadt Isfahan ein.

Es handelt sich demnach um die 15. Angriffswelle seit Kriegsbeginn.

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KO KOSMO-Redaktion
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