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EU-WAHL 2019

Wählen gehen, für ein Europa das uns am Herzen liegt

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Der niederösterreichische Europa-Abgeordnete Lukas Mandl gehört seit 2017 dem Europa-Parlament an und ist der Spitzenkandidat der Volkspartei NÖ für die Europa-Wahl am 26. Mai.

Die Erfolgsgeschichte Niederösterreichs ist eng mit der Erfolgsgeschichte der Europäischen Einigung verbunden. Denn Europa ist näher als gedacht.

Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs im Jahr 1989, ist Niederösterreich vom Rand in die Mitte Europas gerückt – dieses Ereignis hat viele neue Möglichkeiten eröffnet, sei es in den Bereichen Wissenschaft und Infrastruktur oder in den Bereichen Wirtschaft, Kultur und Tourismus.

Friede, Freiheit, Sicherheit und Wohlstand
Der Europäischen Union ist viel zu verdanken vor allem Friede, Freiheit, Sicherheit und Wohlstand: Die Europäische Union garantiert das Wichtigste überhaupt, nämlich Frieden – und das seit drei Generationen. Noch nie in der Geschichte gab es so lange keinen Krieg und dieser Frieden muss gesichert und auch den künftigen Generationen weitergegeben werden. Auch die Reisefreiheit ist nur dank der Europäischen Union möglich. Jeder kann sich ins Auto setzen und ein anderes EU-Land bereisen, ganz ohne lange Grenzkontrollen und ohne Reisepass. Durch die gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik von allen Mitgliedsstaaten und den dadurch gebündelten Kräften, wird auch Sicherheit und Grenzschutz gewährt. Nur durch ein gemeinsames Auftreten können Wohlstand und Arbeitsplätze in Europa gehalten und so der Wohlstand auch gesichert werden.

Wir zahlen doch nur ein und bekommen nichts zurück. – Stimmt nicht!
Niederösterreich profitiert wie kein anderes Bundesland von der Europäischen Union. Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs im Jahr 1989 und dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union im Jahr 1995, hat sich vieles verbessert. Die Wirtschaftsleistungen haben sich verdoppelt, die Beschäftigungszahlen sind um ein Viertel gestiegen und Niederösterreich ist Nettoempfänger – für jeden einbezahlten Euro bekommt Niederösterreich aus Brüssel drei Euro retour. Jährlich fließen damit fast 500 Millionen Euro von Brüssel nach Niederösterreich. Diese Förderungen sind Investitionen, die von der Lehrlingsoffensive bis zum Kindergarten und von Dorf- und Stadterneuerungsprojekten bis zum Hochwasserschutz reichen. Speziell die Regionalförderungen unterstützen Gemeinden, Initiativen und Vereine bei der Umsetzung regionalwirtschaftlich wichtiger Infrastrukturprojekte.

Warum am 26. Mai wählen gehen?
Seit 1996 sinkt die Wahlbeteiligung in ganz Europa. Mittlerweile zählt in Österreich bei der Europawahl schon jede Stimme doppelt, da nur jeder zweite zur Wahl geht. Niederösterreich hatte zuletzt im Jahr 2014 die höchste Wahlbeteiligung mit 55 %, Bundesweit waren es nur 45 % und in der Slowakei lag die Wahlbeteiligung sogar nur mehr bei 13 %.

Doch wenn wir mitentscheiden wollen, wer vor allem Niederösterreich die nächsten fünf Jahre im Europäischen Parlament vertritt und sich um Gesetze, Verordnungen und Förderungen kümmert die uns alle betreffen, dann sollten wir von unserem Wahlrecht Gebrauch machen. Denn wer nicht wählen geht, über den wird hinwegentschieden.