Während manche Menschen ständig mit Erkältungen kämpfen, scheinen andere wie durch ein Schutzschild immun zu sein. Die Gründe für diese Unterschiede sind vielfältig.
Mit dem Einzug der kalten Jahreszeit beginnt das allseits bekannte Schauspiel: Überall ertönen Hustengeräusche und Schnupfenlaute. Während zahlreiche Menschen permanent mit Erkältungssymptomen kämpfen, bleiben andere scheinbar immun gegen die saisonalen Krankheitserreger. Dafür gibt es nachvollziehbare Gründe. Sie kennen sicher diese Personen: Arbeitskollegen, die niemals krankheitsbedingt fehlen. Freunde, die bei jedem Wetter ihre Laufrunden drehen, ohne jemals einen Infekt zu erleiden. Und dann existiert die andere Gruppe: Menschen mit chronischem Schnupfen, geröteten Nasen und hartnäckigem Husten. Doch welche Unterschiede bestehen zwischen diesen beiden Gruppen?
Die wissenschaftliche Forschung hat die Ursachen für diese unterschiedliche Anfälligkeit noch nicht vollständig entschlüsselt. Allerdings deutet vieles auf eine Kombination aus genetischer Veranlagung, Lebensführung und Verhaltensmustern hin, die darüber entscheidet, wer häufig erkrankt und wer verschont bleibt. Besonders die Erbanlagen spielen offenbar eine entscheidende Rolle, da bestimmte genetische Variationen dem Immunsystem einen Vorteil bei der Abwehr von Erkältungsviren verschaffen. Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass einige Menschen aufgrund ihrer genetischen Ausstattung von Natur aus besser gegen spezifische Virenarten geschützt sind.
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Gesunde Lebensweise
Bevor Sie jedoch neidvoll auf Ihre genetisch begünstigten Mitmenschen blicken: Auch die persönliche Lebensweise beeinflusst die Widerstandskraft erheblich. Eine ausgewogene Ernährung, regelmäßige körperliche Aktivität und Stressvermeidung stärken nachweislich die Immunabwehr. Ein weiterer wesentlicher Faktor ist ausreichender Schlaf. Nur wer seinem Körper genügend Erholungsphasen gönnt, ermöglicht ihm die notwendige Regeneration und rüstet ihn für kommende Virusangriffe.
Rauchen schadet
Ein bislang möglicherweise unterschätzter Aspekt ist der Tabakkonsum. Wissenschaftler der Yale University konnten in einer Untersuchung belegen, dass Raucher deutlich anfälliger für Erkältungskrankheiten sind als Nichtraucher. Die Forschungsergebnisse zeigen: Rauchen beeinträchtigt nicht nur die Lungenfunktion, sondern schwächt auch das Immunsystem. Wenn der Organismus bereits durch Nikotin und andere Schadstoffe belastet ist, kann er Erkältungsviren weniger effektiv bekämpfen.
Durch regelmäßige körperliche Betätigung, bewusste Ernährung, ausreichende Schlafphasen und den Verzicht auf Zigaretten können Sie Ihre körpereigenen Abwehrkräfte unterstützen.
Damit verbessern Sie Ihre Chancen, die kalte Jahreszeit ohne Erkrankungen zu überstehen.
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