„Werkstadt Junges Wien ist kein abgeschlossenes Projekt, sondern gelebte junge Demokratie!“

INKLUSION

„Werkstadt Junges Wien ist kein abgeschlossenes Projekt, sondern gelebte junge Demokratie!“

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Werkstadt Junges Wien
Projekt Werkstadt Junges Wien (FOTO: PID/Martin Votava, PID/Ingo Pertramer)

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In Wien leben über 360.000 Kinder und Jugendliche, das heißt einer von fünf Wienerinnen und Wienern ist unter 19 Jahre alt. Für mich ist klar: das sind so viele Stimmen, die keinesfalls ignoriert werden können und dürfen.

Mitsprache von Kindern und Jugendlichen ist kein Privileg, sondern ein Recht. Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, ihre Meinung zu äußern. Dieses Recht steht im Mittelpunkt der „Werkstadt Junges Wien“, dem größten Mitmach-Projekt für Kinder und Jugendliche, das es in dieser Stadt bislang gegeben hat. Noch bis Ende April werden in den „Werkstadt“-Workshops Ideen geboren, Wünsche geäußert und Vorschläge gemacht. Aber was passiert dann?

Eines ist klar: die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen endet nicht, sobald die Workshops zu Ende sind. Die Ergebnisse werden mit sozialwissenschaftlicher Unterstützung ausgewertet und noch vor dem Sommer werden wir wissen: Was sind die wichtigsten Anliegen der jungen Wienerinnen und Wiener? Daraus werden Ziele für die Wiener Kinder- und Jugendstrategie festgelegt, die von der Stadt bis zum Herbst im Detail ausgearbeitet wird. Bevor die Strategie fertiggestellt wird, fragen wir einen Kinder- und Jugendbeirat, ob die Richtung stimmt. Und bevor die fertige Kinder- und Jugendstrategie im Gemeinderat beschlossen wird, wird im Herbst noch eine „Konferenz der Kinder und Jugendlichen“ über das Ergebnis beraten. Auch bei der Umsetzung werden Kinder und Jugendliche mit einem „Monitoring“ eingebunden sein. Die „Werkstadt Junges Wien“ ist also kein abgeschlossenes Projekt, sondern gelebte junge Demokratie!

Jugendstadtrat Jürgen Czernohorszky

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