Null Punkte trotz Begeisterungsstürmen – und nun meldet sich eine Jurorin mit einer unerwarteten persönlichen Botschaft.
Die Diskussionen rund um das große ESC-Finale reißen nicht ab. Während die serbische Gruppe Lavina von der kroatischen Jury die Höchstwertung von 12 Punkten erhielt, blieben die kroatischen Vertreterinnen von Lelek beim serbischen Jury-Votum völlig ohne Punkte. Für zahlreiche Fans war das schwer nachzuvollziehen – zumal der kroatische Auftritt international auf breite Zustimmung gestoßen war.
Tomasevics Botschaft
Jetzt hat sich Jelena Tomasevic zu Wort gemeldet, die der serbischen Fachjury angehörte. In einer persönlich gehaltenen Botschaft wandte sie sich direkt an die Sängerinnen von Lelek, beglückwünschte die Gruppe zu ihrem „außergewöhnlichen Auftritt“ und betonte, dass sie den Kroatinnen persönlich eine hohe Punktzahl vergeben habe. Im veröffentlichten Jury-Ergebnis sei davon allerdings nichts zu sehen gewesen.
Darüber hinaus versuchte Tomasevic, den Schmerz über das Ergebnis etwas zu lindern. Sie verwies auf ihre eigene Erfahrung beim ESC 2005, als auch sie von der Jury mit null Punkten bedacht worden war – und erklärte, aus eigener Erfahrung zu wissen, wie sich das anfühle. Ihre Nachricht schloss sie mit einer virtuellen Umarmung für die Musikerinnen.