Ein zugeknoteter Plastiksack am Straßenrand – was zwei Spaziergängerinnen in Kärnten darin fanden, ließ sie nicht kalt.
In Kärnten hat ein Fall von Tierquälerei für breites Entsetzen gesorgt. In der Nacht von Sonntag auf Montag soll ein noch unbekannter Täter eine Katze gemeinsam mit ihren drei neugeborenen Jungtieren ausgesetzt haben. Die Kitten waren zu diesem Zeitpunkt erst rund eine Woche alt.
Grausamer Fund
Die Tiere wurden in einen Plastiksack gesteckt, dieser wurde zugeknotet und das Paket schließlich neben der Gemeindestraße Schulweg in St. Jakob im Rosental im Bezirk Villach-Land zurückgelassen.
Am folgenden Morgen, gegen 10 Uhr, wurden zwei Spaziergängerinnen durch lautes Jaulen auf den Sack aufmerksam. Nachdem sie ihn öffneten, ergriff die Mutterkatze die Flucht. Die drei Jungtiere konnten geborgen und in ein Tierheim gebracht werden, wo sie seither versorgt werden.
Die Landespolizeidirektion Kärnten teilte mit, dass die Ermittlungen zur Identifizierung des bislang unbekannten Täters andauern.
Wie das Tierheim Villach mitteilte, ist eines der drei Kätzchen in Folge des Aussetzens verstorben. Die Katzenmutter konnte inzwischen eingefangen werden. Sie wird nun gemeinsam mit den zwei überlebenden Jungtieren im Tierheim Villach versorgt.