Mit eiskalter Präzision und starkem Aufschlag kämpft sich Alexander Zverev durch die Gluthitze von Melbourne. Sein Traum vom ersten Grand-Slam-Titel lebt weiter.
Alexander Zverev darf weiter auf seinen ersten Grand-Slam-Titel hoffen, nachdem er gegen den 20-jährigen Learner Tien in der Rod Laver Arena in Melbourne eine hochkonzentrierte Leistung zeigte. Trotz der extremen Temperaturen von bis zu 45 Grad fand das Duell in der klimatisierten Arena unter angenehmen Bedingungen statt. Zverev konnte sich von Beginn an auf seinen guten Aufschlag verlassen und holte sich nach nur 36 Minuten den ersten Satz.
Obwohl Tien, trainiert vom früheren French-Open-Champion Michael Chang, den Satzausgleich schaffte, blieb Zverev ruhig und gewann den dritten Satz im Schnelldurchgang. Im vierten Satz fiel die Entscheidung im Tiebreak, wobei Zverev die besseren Nerven bewies und zum vierten Mal in Melbourne ins Halbfinale einzog. Insgesamt ist es das zehnte Halbfinale bei einem Grand-Slam-Turnier für den gebürtigen Hamburger.
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Kommende Herausforderung
Im Halbfinale am Freitag trifft der 28-Jährige entweder auf den Weltranglisten-Ersten Carlos Alcaraz aus Spanien oder den Australier Alex de Minaur. Zverevs Erfolg wird als bedeutender sportlicher Triumph dargestellt, wobei seine mentale Stärke hervorgehoben wird. Neben Zverev erreichte auch Aryna Sabalenka das Viertelfinale beim Tennisturnier in Melbourne.
Verletzungssorgen
Während des Zweitrundenspiels gegen den Franzosen Alexandre Muller hatte Zverev plötzlich Schmerzen am Fuß, die jedoch durch einen Physiotherapeuten und Medikamente gelindert werden konnten. Der Auftakt beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres war für die deutschen Tennisprofis nicht leicht, und Alexander Zverev erlebte eine Premiere.
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