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Drogenurteil

13 Schmuggelfahrten mit Kindern im Auto – Urteil gefallen

13 Schmuggelfahrten mit Kindern im Auto – Urteil gefallen
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

13 Schmuggelfahrten, 14 Kilo Kokain – und ihre Kinder immer dabei. Jetzt fiel das Urteil gegen eine 37-jährige Mutter.

Eine in Salzburg wohnhafte 37-jährige Frau mit türkischer Staatsbürgerschaft ist am Dienstag zu fünf Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Ihr werden insgesamt 13 Schmuggelfahrten zur Last gelegt, bei denen sie Kokain nach Österreich transportiert haben soll. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Vorwürfe im Detail

Bereits bei der ersten Verhandlung Mitte Jänner hatte die Staatsanwältin die zentralen Vorwürfe gegen die dreifache Mutter dargelegt: Bei 13 Fahrten in die Niederlande soll sie rund 14 Kilogramm Kokain transportiert haben. Darüber hinaus soll sie der Drogenorganisation, der sie angehörte, auch logistisch geholfen haben – unter anderem, indem sie ihre eigene Wohnung, in der auch ihre Kinder lebten, als Lager für Suchtmittel zur Verfügung stellte.

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Kinder als Begleitung

Dem Verteidiger zufolge hatte die Angeklagte nach einer gescheiterten Ehe einen Mann kennengelernt, der im Drogenhandel tätig war. Von ihm soll ihr das Angebot unterbreitet worden sein, pro Schmuggelfahrt 3.000 Euro zu erhalten – verbunden mit dem Hinweis, dass „es mit den Kindern sicherer“ ist. Tatsächlich nahm sie ihre Kinder bei allen 13 Fahrten mit, obwohl die Obsorge zu diesem Zeitpunkt bei der Kinder- und Jugendhilfe lag.

Dieser Umstand führte zu einem weiteren Anklagepunkt: Kindesentziehung.

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KO KOSMO-Redaktion
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