Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Missbrauchsfall

16-Jähriger soll Mädchen (11) missbraucht haben – Ermittlungen laufen

16-Jähriger soll Mädchen (11) missbraucht haben – Ermittlungen laufen
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Ein Kind allein auf einem Weg – ein Fremder spricht es an. Was danach geschah, beschäftigt nun die Justiz in der Steiermark.

In der Steiermark ist ein schwerer Fall von sexuellem Missbrauch bekannt geworden: Ein 16-jähriger Jugendlicher sitzt in Graz in Untersuchungshaft, weil er Anfang April in der Südsteiermark ein elfjähriges Mädchen missbraucht haben soll. Das Kind war allein auf einem Spazierweg unterwegs, als es von dem bis dahin strafrechtlich nicht in Erscheinung getretenen Steirer angesprochen wurde – danach soll er sich an dem Mädchen vergangen haben.

„Es wird wegen des Verdachts der Vergewaltigung und des schweren sexuellen Missbrauchs ermittelt“, erklärte Christian Kroschl, Sprecher der Staatsanwaltschaft Graz, gegenüber der Tageszeitung.

Täter geständig

Zunächst lief die Ermittlung gegen unbekannt. Ende Mai gelang es den Behörden schließlich, den Jugendlichen zu identifizieren und festzunehmen. Seither befindet er sich in Untersuchungshaft – und ist laut Staatsanwaltschaft im Wesentlichen geständig.

Besonders beunruhigend an dem Fall: Zwischen Täter und Opfer bestand keinerlei Vorbeziehung. Der 16-Jährige hatte das Mädchen offenbar willkürlich ausgewählt, als er es auf dem Weg erblickte. Um zu klären, ob bei dem Beschuldigten eine psychische Störung vorliegt, wurde bereits ein Jugendpsychiater beigezogen.

Über den Fall hatte die „Kleine Zeitung“ am Freitag berichtet.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen