Die Teuerungswelle rollt weiter: Neben der Inflation von 4 Prozent kündigen sich für 2026 höhere Kosten bei Energie, Kinderbetreuung und städtischen Angeboten an.
Die Inflationsrate in Österreich erreichte im November 2025 etwa 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders die Bereiche Energie und Dienstleistungen treiben diese Entwicklung voran. Bei den Haushaltsenergieprodukten verzeichneten die Preise einen überdurchschnittlichen Anstieg. Obwohl in früheren Berichten teilweise noch höhere Werte genannt wurden, bleibt festzuhalten: Die Energiekosten gehören zu den Hauptfaktoren der Teuerung im täglichen Leben, auch wenn die prozentualen Angaben je nach Betrachtungszeitraum schwanken können.
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Energiepreise 2026
Für 2026 zeichnen sich bereits weitere Kostensteigerungen im Energiebereich ab. Die angekündigten Erhöhungen der Netzentgelte für Gas und Strom werden je nach Anbieter und Region unterschiedlich ausfallen. Auch in Wien steigen die Preise für verschiedene Alltagsleistungen. Der monatliche Essensbeitrag in Kinderbetreuungseinrichtungen, der bislang bei rund 84,85 Euro lag, wird angehoben. Die genauen neuen Beträge sollen zum Jänner-Wechsel bekannt gegeben werden, wobei regionale Differenzierungen und Ausnahmeregelungen im Fördersystem möglich sind.
⇢ Netzkosten-Explosion: Wer 2026 mehr zahlt und wer profitiert
Städtische Anpassungen
Die Wiener Stadtverwaltung kann die Eintrittspreise für städtische Bäder entsprechend der Entwicklung des Verbraucherpreisindex anpassen. Die aktualisierten Tarife werden regelmäßig im Amtsblatt veröffentlicht. Auch bei Bibliotheken werden die Jahreskartenpreise und ermäßigten Tarife gemäß den allgemeinen Indexanpassungsregeln verändert. Diese Anpassungen erfolgen in regelmäßigen Abständen parallel zur Indexentwicklung. Zusätzliche kommunale Angebote wie Ferienbetreuungsprogramme für Kinder oder Trauungen außerhalb des Standesamtes verzeichnen ebenfalls Preiserhöhungen, wobei hier die lokalen Entscheidungen und Umsetzungszeitpunkte variieren.
Zusätzliche kommunale Angebote wie Ferienbetreuungsprogramme für Kinder oder Trauungen außerhalb des Standesamtes verzeichnen ebenfalls Preiserhöhungen.