Bei einer Routinekontrolle nahe der Autobahnabfahrt Suben im Bezirk Schärding, Oberösterreich, gelang es Bediensteten des österreichischen Zollamts, einen bedeutenden Schlag gegen den Zigaretten-Schmuggel zu landen. In einem Fahrzeug, besetzt mit zwei Bulgaren im Alter von 24 und 28 Jahren, wurden versteckte Rauchwaren im großen Stil aufgespürt.

Was am Anfang nur als eine Routinebefragung begann, entwickelte sich schnell zu einer intensiven Untersuchung. Die anfänglichen Angaben der Passagiere bezüglich des Transports von acht Stangen Zigaretten aus Bulgarien nach Belgien weckten schnell den Verdacht der Zollbeamten. Eine erste Durchsuchung des Fahrzeugs führte zur Entdeckung von Zigaretten im Bereich des Reserverads, doch das war erst der Anfang.
Geheime Verstecke
Die hartnäckigen Beamten ließen sich nicht täuschen und drangen tiefer in die Geheimnisse des Fahrzeugs ein. Eine umfassende Kontrolle offenbarte schließlich die wahre Dimension des Schmuggels: In akribisch angelegten Verstecken rund um den Motorraum, in Luftfiltern, der Heckklappe, beim Reserverad und an der hinteren Stoßstange wurden insgesamt 28.000 Zigaretten entdeckt.
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Beschlagnahme und rechtliche Konsequenzen
Die aufgedeckten Rauchwaren wurden unmittelbar beschlagnahmt. Gegen die beiden Bulgaren wurde ein Finanzstrafverfahren eingeleitet. Nach rechtskräftiger Entscheidung der Strafbehörden ist die Vernichtung der geschmuggelten Zigaretten vorgesehen.