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Einbrüche

Jugendbande stahl Luxusautos für „Rundfahrten“

Jugendbande stahl Luxusautos für „Rundfahrten“
(FOTO: iStock/djedzura)
2 Min. Lesezeit |

In Wien stand eine Gruppe jugendlicher Autodiebe zwischen 16 und 18 Jahren vor Gericht. Ihr Verbrechen bestand darin, hochwertige Autos der Marken Porsche, Mercedes und BMW zu entwenden.

Schwerer Einbruchsdiebstahl

Seit dem letzten November hatten sie systematisch und augeteilt in Wien und Niederösterreich Luxusfahrzeuge entwendet, wobei sie sowohl auf die Exklusivität als auch auf die Leistung der Fahrzeuge achteten. Dies taten sie allerdings nicht zum Zweck des Weiterverkaufs, sondern lediglich, um damit ihre Fahrleidenschaft auszuleben. Die Anklage gegen sie lautete auf gewerbsmäßigen schweren Einbruchsdiebstahl im Kontext einer kriminellen Vereinigung.

Die Passion als Motiv

Der Verteidiger des 18-jährigen Haupttäters beschrieb seinen Klienten als einen enthusiastischen „Autonarr“. Dieser empfand eine Faszination für teure Autos und verspürte offensichtlich nur hinter dem Lenkrad solch edler Fahrzeuge ein Gefühl der Sicherheit. Seine Beteuerungen und sein umfassendes Geständnis, inklusive der Belastung seiner vier Komplizen, zeigten eine gewisse Reue. Trotzdem konnte er seiner Vorliebe für das Adrenalin und den Luxus nicht widerstehen.

Organisiertes Vorgehen

Der Haupttäter hatte mittels Internetrecherchen Standorte von zum Verkauf stehenden Luxusautos ausgemacht. Danach brach er gemeinsam mit seinen Bandenmitgliedern in die entsprechenden Garagen oder Firmengelände ein, um die Fahrzeuge zu entwenden. Durch den Einsatz gestohlener Nummernschilder gelang es der Gruppe, die Fahrzeuge zu tarnen und in öffentlichen Parkhäusern zwischenzulagern, bis die Gefahr einer möglichen Verfolgung durch die Polizei gebannt schien.

„Wir haben gern Rundfahrten gemacht“, gab der Hauptangeklagte als Motiv vor Gericht an. Wie viele Autos oder Nummernschilder die Bande gestohlen hatte, wisse er nicht mehr: „Ich kann mich nicht erinnern. Es waren zu viele.“

Jeder hatte seine Lieblingsautomarke

Die jugendlichen Täter hatten eine klar definierte Vorliebe für bestimmte Automarken. Der 18-jährige Anführer zeigte eine besondere Vorliebe für einen Audi S6, während ein anderes Mitglied der Gruppe einen Porsche 911 Carrera bevorzugte. Auch ein Mercedes 350S sowie mehrere Modelle von BMW gehörten zu den erbeuteten Wagen. Als der Hauptangeklagte gefragt wurde, welchen Marken sie den Vorzug gaben, antwortete er bestimmend: „Wir wollten nie einen Skoda.“

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KO KOSMO-Redaktion
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