Ein sonniger Samstagnachmittag endete für einen jungen Buben in der Steiermark in einer Katastrophe. In Pichling bei Stainz ereignete sich ein schwerer Zwischenfall, als ein elfjähriger Junge von einem Hund ins Gesicht gebissen wurde.

Unbeschwertes Spiel mit gefährlichem Ausgang
Die Idylle des Bauernhofes verwandelte sich schlagartig in eine dramatische Szenerie. Während der ältere Bruder des Jungen bei Arbeiten auf dem Bauernhof half, spielte der Elfjährige mit dem Hund des Hofbesitzers, einem Australian Shepherd. Doch aus dem harmlosen Spiel wurde urplötzlich eine bedrohliche Situation. Der Bub kniete sich vor den Hund, als dieser unvermittelt zuschnappte und ihm ins Gesicht biss.
Sofortige Erste Hilfe und schnelle Rettungsmaßnahmen
Die Besitzer des Hofes reagierten sofort, leisteten Erste Hilfe und setzten einen Notruf ab. Die Einsatzkräfte trafen schnell ein. Gegen 16.30 Uhr ging der Alarm beim Roten Kreuz ein, und Rettungssanitäter sowie der Notarzthubschrauber „Christophorus 12“ eilten zum Unglücksort. „Der Bub wurde auf die Kinderchirurgie in den Schockraum gebracht“, erklärte ein Sprecher des Roten Kreuzes. Über den aktuellen Gesundheitszustand des jungen Patienten lagen bis zum Samstagabend keine genaueren Informationen vor. Der Hund hatte bis zu diesem Vorfall noch nie jemanden gebissen, gaben die Besitzer an.
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Weitere Hundeattacke in der Steiermark
Dieser Vorfall ist nicht der einzige in der jüngsten Vergangenheit. Erst wenige Tage zuvor wurde eine Joggerin in Tillmitsch, ebenfalls in der Steiermark, von einem Hund angegriffen. Das Tier biss der Frau den Daumen ab, was eine sofortige Notoperation im LKH Graz erforderlich machte.