Da das neue Schuljahr begonnen hat, möchten viele stolze Eltern diesen besonderen Moment mit Freunden und Bekannten teilen, indem sie Fotos und Informationen ihrer Kinder auf sozialen Medien wie Instagram und Facebook veröffentlichen. Doch Vorsicht ist geboten: Ein Sicherheitsexperte mahnt zur Zurückhaltung.

DJ Lawrence vom kanadischen Sicherheitsunternehmen Pretect Protection Services appelliert an Eltern, die Veröffentlichung von Fotos und persönlichen Details ihrer Kinder auf Social Media zu überdenken. „Vergessen Sie nicht, dass nicht alle, die auf sozialen Medien Ihre Freunde sind oder sich mit Ihnen verbinden möchten, die besten Absichten haben“, betonte er gegenüber City News.
Gefahren durch Standortsharing
Ein weiterer wichtiger Aspekt, den DJ Lawrence anspricht, ist das Ausschalten der Lokalisierungsfunktion auf dem Handy. Ortungsdienste könnten unerwünschten Personen offenbaren, wo die Familie wohnt oder sich aufhält. Auch die Namen von Schulen und Lehrern sollten nach Möglichkeit nicht veröffentlicht werden, da diese Informationen von Personen mit bösen Absichten missbraucht werden könnten. „Fotos können genaue Standortdaten enthalten“, erklärt Lawrence. „Möchten Sie wirklich allen zeigen, wo Ihr Kind spielt oder wo sein Kinderzimmer ist?“
Vermeidung von Identitätsmissbrauch
Darüber hinaus wird empfohlen, keine Details zu den Vorlieben der Kinder, wie etwa Lieblingsessen oder Lieblingsstars, zu teilen. Solche Informationen könnten Kriminellen helfen, eine Verbindung zu Ihrem Kind herzustellen. Es geht nicht nur um den Schutz vor direkten Gefahren, sondern auch um die Wahrung der Privatsphäre der Kinder.
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Hinweise von Safterinternet
Safterinternet bietet auf seiner Webseite detaillierte Informationen zu den Rechten österreichischer Eltern bezüglich der Veröffentlichung von Kinderfotos auf Social Media. Eine klare Richtlinie lautet: „Posten Sie Fotos nie in Verbindung mit vollständigem Namen, Wohnadresse, Schule oder Kindergarten. Dadurch verhindern Sie, dass diese Fotos durch Suchmaschinen leicht auffindbar sind.“ Außerdem wird empfohlen, Kinder stets um ihre Erlaubnis zu fragen, bevor Fotos von ihnen online geteilt werden.